Drohnenangriffe: Verletzte und Schäden in der Ukraine und Russland
Zugleich meldeten die Behörden der südrussischen Region Krasnodar zwei Verletzte durch herabfallende Drohnentrümmer. Auch mehrere Wohnhäuser im Landkreis Slawjansk seien beschädigt worden, teilte der operative Stab der Region mit. Getroffen wurden aber auch zwei Starkstromleitungen, rund 13.000 Menschen in der Region seien derzeit ohne Strom. Zudem räumten die Behörden einen zuvor schon von ukrainischen Medien gemeldeten Einschlag in der Raffinerie in Slawjansk-na-Kubani ein. Dort sei ein Feuer ausgebrochen, das aber schnell gelöscht worden sei. Nähere Angaben zum Schaden gab es nicht.
Russland überzieht seit Kriegsbeginn vor knapp vier Jahren das Nachbarland mit Angriffen aus der Luft. Häufig werden dabei Objekte der Energieversorgung beschossen. Aber auch die Ukraine hat inzwischen weitreichende Drohnen entwickelt, mit denen sie vor allem Anlagen der russischen Öl- und Gasindustrie attackiert. Damit will das ukrainische Militär den Angreifer von der Treibstoffversorgung abschneiden und Moskau die Finanzierung des Kriegs erschweren. Das Ausmass der Schäden und die Zahl der Opfer stehen aber in keinem Verhältnis zu den Zerstörungen und der Anzahl an Toten und Verletzten in der Ukraine.