Chur sucht wegen Mafia das Gespräch mit Roveredo GR
Das ruft nun den Kanton auf den Plan. Wie Regierungsrat Peter Peyer (SP) an einem Medientermin am Mittwoch erklärte, hat das Amt für Migration und Zivilrecht einen Brief an die Bürgergemeinde geschickt. Er bestätigt damit einen Bericht der NZZ vom Sonntag.
Allerdings handelt es sich dabei erst um eine aufsichtsrechtliche Abklärung. Als äusserste Massnahme könnte der Kanton die Geschäfte der Bürgergemeinde übernehmen. So weit ist es allerdings noch lange nicht. Vom Bummelstreik sei bisher nicht viel spürbar.
Die Bürgergemeinde muss nun innert zehn Tagen Stellung nehmen. Die Frist läuft noch. Peyer erklärte ausserdem, dass man sich mit der Bürgergemeinde austauschen wolle, um sich die Sorgen und Ängste anzuhören.