Chur knackt Hitzetage-Rekord
Damit wurde der Rekordwert aus dem Sommer 2018 übertroffen. Damals wurden gemäss dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) zwölf Hitzetage in Folge gemessen - gleiches gilt für den Sommer 2006. Zuvor lag der Rekord bei elf Hitzetagen in Folge 2003. Die erfassten Daten reichen für die Messstation in Chur für diese Statistik bis 1961 zurück.
Chur ist mit den Rekordwerten nicht alleine. Ein Beispiel aus Graubünden: Der Durchschnitt der Tageshöchsttemperaturen war in Davos vom 19. bis 28. Juni mit 26,3 Grad so hoch wie noch nie.
MeteoSchweiz schreibt darum in seinem am Dienstag veröffentlichten Blog: «Die Hitzewelle Ende Juni war hinsichtlich ihrer Kombination aus Dauer und Intensität extrem und es kam zu zahlreichen Allzeitrekorden.»
Der Klimawandel habe einen deutlichen Einfluss auf das Ereignis, eine solche Hitzewelle stelle aber auch im heutigen Klima eine Seltenheit dar. Für die extreme Hitzewelle sei zusätzlich zum Einfluss der Klimaerwärmung auch «die hochdruckbestimmte Wetterlage über Europa verantwortlich» gewesen.