Iran
Chamenei bleibt unsichtbar – Iran wartet auf erste Rede
Ein Iraner hält ein Bild des neuen geistlichen Oberhauptes des Iran, Ajatollah Modschtaba Chamenei, beim Trauerzug für den getöteten iranischen Geheimdienstminister Ismail Chatib in der iranischen Hauptstadt. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa
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Der erste öffentliche Auftritt des neuen iranischen Revolutionsführers, Modschtaba Chamenei, lässt weiter auf sich warten.
Viele Menschen im Iran hatten mit Spannung erwartet, ob er zum Neujahrsfest live sprechen würde. Doch das Staatsfernsehen zeigte lediglich ein Standbild mit seinem Porträt und einer iranischen Flagge. Dazu wurde eine Rede verlesen, die ihm zugeschrieben wurde.
Modschtaba Chamenei ist seit seiner Ernennung zum neuen Religionsführer am 8. März nicht öffentlich in Erscheinung getreten - weder mit einer Audio- noch mit einer Videobotschaft. Laut Aussage der US-Regierung ist er verletzt. Nähere Informationen gibt es bislang nicht.