Wintersaison

Bündner Bergbahnen mit erfreulichem Winterstart

2. Januar 2024, 15:29 Uhr
Die Bergbahnen Graubünden sind mit 20,6 Prozent mehr Ersteintritten bis zum Jahresende 2023 in die Wintersaison gestartet. (Symbolbild)
© Keystone/GaudenzDanuser
Die Bergbahnen in Graubünden sind mit 20,6 Prozent mehr Ersteintritten bis zum Jahresende 2023 in die Wintersaison gestartet. Damit habe man den zweitbesten Saisonstart in den letzten zehn Jahren erreicht, teilten die Bergbahnen Graubünden am Dienstag mit.

Im letzten Winter verzeichneten die Bergbahnen beim Winterstart 19 Prozent weniger Gäste, nachdem der Vorwinter mit einem Plus von 28 Prozent noch das hohe Niveau vor der Covid-19-Pandemie erreicht hatte. Im Vergleich zum 5-Jahresdurchschnitt betrage die Steigerung beim gegenwärtigen Wintersaisonstart 12,2 Prozent - zum 10-Jahresdurchschnitt 18,7 Prozent.

Dank der technischen Beschneiung sowie den Schneefällen im Dezember konnten die Bergbahnen bereits früh öffnen und schon in der Vorsaison sehr gute Frequenzen erzielen, wie die Bergbahnen Graubünden weiter mitteilten. Das aktuelle Pistenangebot sei sehr breit und die vielen Gäste verteilten sich gut in den Skigebieten.

Nebst dem Pistenangebot würden von den Gästen auch die anderen Angebote im Schnee wie Winterwandern, Schlitteln und verschiedene Events gut besucht. Das eher warme «Terrassenwetter» habe zudem auch zu erfreulichen Gastroumsätzen geführt.

Über der gesamtbündnerischen Steigerung von 20,6 Prozent bei den Gästefrequenzen lagen Ende Dezember 2023 gemäss dem Bergbahnmonitor der Branchenorganisation Bergbahnen Graubünden (BBGR) mit 32,4 Prozent die Region Mitte (inklusive Arosa Lenzerheide), die Region Surselva mit einer Steigerung von 25,5 Prozent und die Region Davos Klosters mit einer solchen von 22,2 Prozent. Eine geringere Steigerung verzeichnete das Engadin: 9,2 Prozent im Unterengadin und 6,8 Prozent im Oberengadin.

Der Verkehrsertrag über die Festtage beträgt rund 20 bis 25 Prozent des Gesamtverkehrsertrages der Bündner Bergbahnen, der nach wie vor zu 90 Prozent im Winter erzeugt wird, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Quelle: sda
veröffentlicht: 2. Januar 2024 15:29
aktualisiert: 2. Januar 2024 15:29