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Bericht: Israelische Siedler erschiessen Palästinenser

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Bericht: Israelische Siedler erschiessen Palästinenser

14. März 2026, 19:26 Uhr
ARCHIV - Israelische Siedler im Westjordanland. Foto: Maya Alleruzzo/AP/dpa
© Keystone/AP/Maya Alleruzzo
Bei neuen Angriffen radikaler israelischer Siedler im besetzten Westjordanland sind nach einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa ein Palästinenser erschossen und mehrere verletzt worden. Bewaffnete Siedler hätten den palästinensischen Ort Kusra nördlich von Jerusalem angegriffen, einen jungen Palästinenser erschossen, zwei weitere angeschossen und den Vater des Getöteten verprügelt.

Zuvor hätten Siedler zwei Palästinenser bei dem Ort Kisan südlich von Bethlehem ebenfalls im Westjordanland angeschossen, andere geschlagen und etwa 100 Schafe gestohlen, meldete Wafa. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Angaben zu den Überfällen.

Seit dem Beginn des Iran-Krieges haben sich die seit Jahren anhaltenden Angriffe israelischer Siedler weiter verschärft. Fast täglich kommt es zu Übergriffen. Auch ihr Gebrauch von Schusswaffen mit Tötungs- und Verletzungsabsicht hat zugenommen. Seit Jahresbeginn wurden sieben Palästinenser von Siedlern umgebracht.

Die israelische Armee, die für die Sicherheit im Westjordanland zuständig ist, verurteilt die Gewalt. Die Palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah warnt davor, die Siedlergewalt im Schatten des Iran-Krieges könne zur Vertreibung von Palästinensern führen. Die israelische Armee schütze die Palästinenser nicht ausreichend gegen und die Strafverfolgung durch die israelische Justiz sei unzureichend.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. März 2026 19:26
aktualisiert: 14. März 2026 19:26