Ukraine
Behörden melden Raketenangriff auf russische Grenzregion
HANDOUT - Auf diesem vom Telegram-Kanal des Gouverneurs der Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, via AP veröffentlichten Foto betrachtet ein Mann das zerbrochene Fenster seines Hauses nach dem Beschuss durch die Ukraine. Foto: Uncredited/AP/dpa (Archivbild) - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
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Die westrussische Grossstadt Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine ist nach Behördenangaben von einem schweren Raketenangriff getroffen worden. «Unseren Informationen nach war es der massivste Raketenbeschuss Belgorods (seit Kriegsbeginn)», schrieb der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, bei Telegram. Demnach wurden Energieanlagen getroffen. Tote und Verletzte habe es ersten Informationen nach aber nicht gegeben, fügte er hinzu.
Russland beschiesst seit Kriegsbeginn systematisch die Infrastruktur der benachbarten Ukraine. Das Energienetz dort ist inzwischen so geschwächt, dass vielerorts die Menschen täglich stundenlang ohne Strom und Heizung auskommen müssen. Aber auch die Russen selbst spüren zunehmend die Folgen des Kriegs. Belgorod ist in Russland eine der am stärksten betroffenen Regionen. Wegen ukrainischer Angriffe ist dort ebenfalls die Stromversorgung eingeschränkt.