Öffentlicher Verkehr

BAV-Direktor: Subventionsforderungen sind Teil der ÖV-DNA geworden

20. Oktober 2023, 01:26 Uhr
Für die steigenden ÖV-Tarife auf den Fahrplanwechsel ist laut Verkehrs-Direktor Peter Füglistaler nicht das Bundesamt für Verkehr (BAV) verantwortlich: Wegen Teuerung und Subventionskürzungen durch den Bundesrat sei eine Tariferhöhung nötig. (Archivbild)
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Für die steigenden ÖV-Tarife auf den Fahrplanwechsel ist laut Verkehrs-Direktor Peter Füglistaler nicht das Bundesamt für Verkehr (BAV) verantwortlich: Wegen Teuerung und Subventionskürzungen durch den Bundesrat sei eine Tariferhöhung nötig.

Der «SonntagsBlick» hatte letzte Woche publik gemacht, dass BAV-Direktor Füglistaler die ÖV-Unternehmen zu Tariferhöhungen verpflichtet hatte. «Es gab ÖV-Unternehmen, die nur eine moderate oder keine Erhöhung wollten», sagte Füglistaler nun in einem am Freitag veröffentlichten Interview in den Tamedia-Titeln. «Deshalb haben wir interveniert und gesagt: Ohne eine spürbare Erhöhung lässt sich das ÖV-System 2024 nicht mehr finanzieren.»

Für den BAV-Direktor ist die Preiserhöhung auf den 10. Dezember vertretbar - auch wenn sie zeitgleich mit massiv höheren Gesundheitskosten stattfinde und den Klimazielen zuwiderlaufe. Der Preisanstieg liege bei unter vier Prozent und die letzte Tariferhöhung habe 2016 stattgefunden, so Füglistaler.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. Oktober 2023 01:26
aktualisiert: 20. Oktober 2023 01:26