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Angeklagter bestreitet Anklage: «Io non sono mafioso»

Bundesstrafgericht

Angeklagter bestreitet Anklage: «Io non sono mafioso»

1. September 2026, 12:59 Uhr
Der Angeklagte im 'Ndrangheta-Prozess hat am Dienstag zum Vorwurf der Mafia-Zugehörigkeit Stellung genommen.
© KEYSTONE/ELIA BIANCHI
Der Angeklagte hat im 'Ndrangheta-Prozess am Dienstag vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona bestritten, einer kriminellen Organisation anzugehören. Er gab jedoch zu, mit dem mutmasslichen Oberhaupt des kalabresischen Mafia-Clans «befreundet» zu sein.

«Io non sono mafioso» - «Ich bin kein mafioso» - sagte der Angeklagte am Dienstag im zweiten Teil der Befragung vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona. Er habe in seinem Leben immer gearbeitet, fügte der 59-Jährige an.

Bei der Fortführung der Befragung des Angeklagten umkreiste die vorsitzende Richterin am Dienstag den Mann mit ihren sich wiederholenden Fragen immer stärker, so dass er - anders als am Montag - teilweise Stellung nahm.

Er sagte, er kenne den Mann, den die Anklageschrift der Bundesanwaltschaft als Oberhaupt des betreffenden 'Ndrangheta-Clans ausweist. Sie seien auf dieselbe Schule in Kalabrien gegangen. Der Angeklagte gab auch zu, diesen Mann bei sich im Kanton Aargau beherbergt zu haben. Mit dem Leben des Clan-Chefs habe er aber nichts zu tun, das «interessiere» ihn nicht, hielt er fest.

Quelle: sda
veröffentlicht: 1. September 2026 12:59
aktualisiert: 1. September 2026 12:59