U21-Nationalmannschaft

Schweizer U21-Nationalmannschaft bleibt gut auf Kurs

26. März 2024, 19:12 Uhr
Franck Surdez (22) und seine Teamkollegen feiern das 1:0
© KEYSTONE/Carole Lauener
Die Schweizer U21-Nationalmannschaft bleibt gut auf Kurs Richtung Europameisterschaft. Das Team von Sascha Stauch siegt in Albanien 3:1 und führt seine Qualifikationsgruppe weiter an.

Die Schweizer Junioren lösten die Aufgabe in Tirana souverän. Franck Surdez sorgte nach einer halben Stunde mit einem direkt verwandelten Freistoss für das 1:0. Und auch die weiteren Treffer fielen nach Standardsituationen. Zweimal ging ein Schweizer am zweiten Pfosten vergessen: nach einer Stunde Alvyn Sanches und eine Viertelstunde später der 19-jährige Debütant Aaron Keller.

Für die Torschützen waren die Treffer von besonderer Bedeutung. Surdez durchläuft seit seinem Wechsel im Winter von Neuchâtel Xamax zu Gent nach Belgien eine Zeit mit wenig Einsätzen, der Lausanner Sanches meldete sich erst vor einem Monat von einer Knieverletzung zurück, und der in Deutschlands 3. Liga für Unterhaching spielende Keller benötigte in seinem ersten Länderspiel überhaupt gerademal 14 Einsatzminuten für das Premieren-Tor.

Trotz der guten Schweizer Bilanz mit 14 Punkten aus sechs Spielen bleibt es ein enges Rennen um den Gruppensieg, der garantiert zur Teilnahme am Turnier 2025 in der Slowakei berechtigt. Rumänien liegt nur einen Punkt zurück und ist im Oktober auswärts der letzte Gegner der Schweizer. Bis dahin trifft Stauchs Truppe noch daheim auf Albanien und Finnland (6. September und 11. Oktober) sowie auswärts auf Montenegro (10. September).

Resultate und Tabelle:

U21. EM-Qualifikation. Gruppe E. In Tirana: Albanien - Schweiz 1:3 (0:1). In Armavir: Armenien - Rumänien 0:1 (0:0). In Podgorica: Montenegro - Finnland 1:2 (0:1).

Rangliste: 1. Schweiz 6/14. 2. Rumänien 6/13. 3. Finnland 6/10. 4. Albanien 7/10. 5. Montenegro 5/4. 6. Armenien 8/2. - Nächstes Spiel der Schweiz am 6. September daheim gegen Albanien.

Modus: Die Gruppensieger und besten drei Gruppenzweiten der neun Gruppen sind für die EM 2025 in der Slowakei qualifiziert, die restlichen sechs Gruppenzweiten spielen in einem Playoff um die letzten drei EM-Plätze.

Quelle: sda
veröffentlicht: 26. März 2024 19:11
aktualisiert: 26. März 2024 19:12