Langlauf

Französin Veyre nun doch Siegerin des Engadiners

15. März 2024, 11:44 Uhr
Die Disqualifikation der Französin Maëlle Veyre wurde von der FIS rückgängig gemacht
© KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Die Siegerin des 54. Engadin Skimarathon bei den Frauen heisst nun doch nicht Giuliana Werro. Die Disqualifikation der ursprünglichen Gewinnerin Maëlle Veyre wird von der FIS aufgehoben.

Maëlle Veyre war am Sonntag zwar als Erste ins Ziel gekommen, aufgrund eines zu hohen Werts des verbotenen Fluor-Wachses auf ihrem Ski allerdings nachträglich disqualifiziert worden. Fünf Tage später machte der Weltverband FIS wegen Fehler im «Fluor Test Protokoll» die Disqualifikation rückgängig.

Die Jury habe sich bei ihrem Entscheid zu einer Disqualifikation auf falsche Informationen gestützt, teilte die FIS mit. Deshalb betrachte man die Überprüfung der Ski als nichtig und die Französin als Siegerin des Engadiners. Insgesamt wurden drei der zwölf Disqualifikationen aufgehoben.

OK nicht in die Tests involviert

Für die Organisatoren ist dieses Hin und Her bei der Siegerin ein grosser Frust. «Als Veranstalter war der Engadin Skimarathon in die Fluor-Tests nicht involviert; der gesamte Prozess untersteht der FIS», schreiben sie in einer Medienmitteilung. «Die drei Fälle beschäftigen das OK aber sehr.» Man anerkenne und wertschätze, dass die FIS von sich aus tätig geworden sei, um das Unrecht rückgängig zu machen.

Denn: «Die zu Unrecht disqualifizierten Athletinnen und deren Umfeld wurden seit dem Rennen oft harsch kritisiert und verdächtigt, den Wettkampf mit unlauteren Mitteln beeinflusst zu haben. Mit der heutigen Aufhebung der drei Disqualifikationen sei klar gesagt, dass diese Vorwürfe gegen sie haltlos sind.»

Preisgelder bleiben bestehen

Das OK entschied, dass das zu viel ausbezahlte Preisgeld an die Top 6, die jetzt alle einen Rang zurückrutschen, bestehen bleibt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. März 2024 11:11
aktualisiert: 15. März 2024 11:44