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Zürcher Obergericht verurteilt Porno-Konsumenten

Pornographie

Zürcher Obergericht verurteilt Porno-Konsumenten

22. Februar 2024, 17:00 Uhr
Das Zürcher Obergericht verurteilte einen Porno-Konsumenten. Er hatte ein Video auf dem eine erwachsene Darstellerin mittels Filter verkindlicht wurde, geteilt. (Archivbild)
© KEYSTONE/WALTER BIERI
Das Zürcher Obergericht hat einen Porno-Konsumenten verurteilt. Er teilte ein legales Video, das durch einen Filter in Kinderpornographie umgewandelt worden war.

Das Video einer Pornodarstellerin wurde so geändert, dass die erwachsene Frau kindlich erschien. Die Beteuerung des Beschuldigten, gewusst zu haben, dass die Frau erwachsen sei, half ihm am Obergericht nicht.

Auch den Einwand, er habe trotz Filter kein minderjähriges Mädchen wahrgenommen, weisen die Richter zurück. Die Person wirke «eindeutig wie ein vorpubertäres, klar unter 16-jähriges Mädchen», halten sie im Urteil fest.

Der Beschuldigte hatte das Video über Telegram erhalten und auf Instagram geteilt. Dafür und wegen mehrerer Gewaltdarstellungen auf seinem Smartphone wird der 36-Jährige zu einer bedingten Geldstrafe von 120 mal 30 Franken verurteilt. Die Probezeit wird auf drei Jahre angesetzt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 22. Februar 2024 17:00
aktualisiert: 22. Februar 2024 17:00