WEF 2024

Netzwerk öffnet benachteiligten Regionen Zugang zu KI-Infrastruktur

17. Januar 2024, 13:30 Uhr
Der Supercomputer «Alps» in Lugano TI soll im Februar 2024 in Betrieb genommen werden. (Archivbild)
© CSCS
Ein internationales Netzwerk will den Zugang zu Supercomputern für weitere Kreise öffnen. Das Schweizer Aussendepartement und mehrere Forschungsinstitutionen haben das «International Computation and AI Network» (ICAIN) am Mittwoch am WEF 2024 in Davos lanciert.

Damit sollen internationale Forschungsprojekte ermöglicht werden, die einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen haben, für alle verfügbar und nachhaltig sind und so dabei helfen, die globale Ungleichheit zu beseitigen, wie die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich (ETH Zürich) mitteilte. Vielen potenziellen Akteuren, insbesondere im globalen Süden, fehlt demnach aufgrund der hohen Kosten und der Knappheit wichtiger Komponenten der Zugang zu entsprechenden Technologien.

Zu den Gründungsmitgliedern von ICAIN gehören neben dem EDA, den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Lausanne und Zürich und dem nationalen Hochleistungsrechenzentrum (CSCS) unter anderem auch das finnische IT-Zentrum für Wissenschaft (CSC) und die panafrikanische Organisation Data Science Africa.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. Januar 2024 13:30
aktualisiert: 17. Januar 2024 13:30