Strafuntersuchung

Strafuntersuchung nach Unfall mit Tessiner Staatsrat Gobbi

26. März 2024, 14:04 Uhr
Nach einem Unfall mit dem Vorwurf des Amtsmissbrauchs und der Begünstigung konfrontiert: der Tessiner Staatsrat und Lega-Politiker Norman Gobbi. (Archivbild)
© KEYSTONE/Ti-Press/ELIA BIANCHI
Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat nach einem Verkehrsunfall, in den der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi verwickelt war, eine Strafuntersuchung eingeleitet. Sie soll klären, ob im Zusammenhang mit dem Vorfall und während der Ermittlungen eine Straftat begangen wurde.

Gobbis Anwalt bestätigte am Dienstag, dass es sich bei den Ermittlungen um den Staatsrat handelt, dass dieser in den untersuchten Unfall verwickelt war, aber keine Verantwortung dafür trage.

Gemäss Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom Dienstag geht es um einen Unfall, der sich am 14. November 2023 in der Nähe von Stalvedro ereignete. Untersucht werde, ob es danach zu einer Straftat gekommen sei. Konkret gehe es um den Vorwurf des Amtsmissbrauchs und der Begünstigung. Die möglichen Straftaten beträfen einen Kantonspolizisten und einen Unbekannten.

Laut Tessiner Medienberichten wurde der Lega-Politiker und Vorsteher des kantonalen Justiz- und Polizeidepartements nicht namentlich auf dem Unfallprotokoll aufgeführt. Auch soll sein Alkoholpegel beim ersten Test zu hoch gewesen sein.

Quelle: sda
veröffentlicht: 26. März 2024 14:04
aktualisiert: 26. März 2024 14:04