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Für Bundesrat Rösti sollten Journalisten keine Produktionsmaschinen sein

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Für Bundesrat Rösti sollten Journalisten keine Produktionsmaschinen sein

24. Mai 2024, 11:57 Uhr
«Das journalistische Handwerk hat in letzter Zeit etwas gelitten»: Medienminister Albert Rösti am Swiss Media Forum in Luzern.
© Keystone/URS FLUEELER
Der Bundesrat könne für die Medien nur die Rahmenbedingungen gestalten. Für die Inhalte blieben allein Verlage und Medienschaffende zuständig. Dies sagte Bundesrat Albert Rösti an einem Medienkongress. Das journalistische Handwerk habe jedoch in jüngster Zeit gelitten.

Gut seien Medien dann, wenn sie Qualität bieten, sagte Medienminister Rösti am Freitag am Swiss Media Forum in Luzern. Das bedeute, dass sie «solide Fakten in einer gepflegten Sprache und auf spannende Weise vermitteln und einordnen».

Dieses journalistische Handwerk habe allerdings unter dem wirtschaftlichen Druck in letzter Zeit etwas gelitten. Er habe durchaus auch Verständnis für die Medienschaffenden und erlebe sie im Bundeshaus sehr nahe. Wenn sie jedoch nicht nur schreiben, sondern auch fotografieren, filmen, Clips schneiden, layouten und Podcasts aufnehmen sollen - dann sei der Journalist eine «Produktionsmaschine». Und «das geht nicht immer gut».

Quelle: sda
veröffentlicht: 24. Mai 2024 11:57
aktualisiert: 24. Mai 2024 11:57