Zug - Lausanne: Zug legt wieder vor mit Martschini-Roe-Show und erstem Shutout für Stephan


Roman Spirig
Sport / 30.03.19 23:24

Zug hat im Playoff-Halbfinal gegen Lausanne wieder vorgelegt. Der Cupsieger liess den Waadtländern keine Chance und siegte vor heimischem Publikum 5:0.

Zug - Lausanne: Zug legt wieder vor mit Martschini-Roe-Show und erstem Shutout für Stephan (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)
Zug - Lausanne: Zug legt wieder vor mit Martschini-Roe-Show und erstem Shutout für Stephan (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)

  • Dominik Schlumpf zum 5:0 Kantersieg gegen Lausanne in Halbfinal-Spiel 3, im Interview mit Central-Reporter René Wicki. 

Gerade in den Playoffs ist die Lernfähigkeit ein entscheidender Faktor. Am Donnerstag (4:5 n.V.) verloren die Zuger auch deshalb, weil sie zu viele Strafen (8) kassierten. Das beste Mittel, solche zu vermeiden, ist, den Gegner permanent unter Druck zu setzen und viel Puckbesitz zu haben. Das gelang dem EVZ im wichtigen ersten Drittel (Schussverhältnis 19:4) vorzüglich und führte dazu, dass gleich dreimal ein Spieler der Gäste auf die Strafbank musste.

Die ersten beiden Ausschlüsse nutzte die Zentralschweizer zum 2:0 (18.). Das 1:0 (6.) war allerdings kein typisches Powerplay-Tor. Zunächst konnte der Zuger Verteidiger Santeri Alatalo die Scheibe an der blauen Linie nicht kontrollieren. Als der Puck die Angriffszone verliess, wechselten die Lausanner zur Unzeit. Lino Martschini schaltete blitzschnell und nutzte den freien Raum zur Führung. Es war für den flinken Flügel bereits der vierte Überzahl-Treffer in den laufenden Playoffs. Zugleich war es das dritte Mal in dieser Serie, dass der EVZ im Powerplay das 1:0 schoss.

Für das 2:0 zeichnete der überragende Garrett Roe verantwortlich. Der Amerikaner war es auch, der mit einem gewonnenen Zweikampf im eigenen Drittel das 3:0 (28.) einleitete. Roe passte zu Martschini, der Reto Suri lancierte, worauf dieser alleine vor dem Lausanner Keeper Sandro Zurkirchen eiskalt verwertete. Vier Sekunden vor der zweiten Pause erhöhte Johann Morant mit seinem ersten Saisontor auf 4:0. Dabei liess sich Martschini seinen vierten(!) Skorerpunkt an diesem Abend gutschreiben.

Das klare Verdikt war der Lohn dafür, dass die Zuger auch im zweiten Abschnitt weiter aufs Tempo drückten. Ohnehin gab es am Auftritt der Gastgeber nur wenig auszusetzen. In der 45. Minute gelang Dario Simion mit dem dritten Powerplay-Treffer auch noch das 5:0. Danach war nur noch die Frage, ob Goalie Tobias Stephan, der ab der kommenden Saison für Lausanne tätig ist, seinen sechsten Shutout in dieser Saison, den ersten in den Playoffs, feiern würde. Das tat er dank 20 Paraden.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Platz 4: Luca Hänni holt die Schweiz aus dem ESC-Sumpf
International

Platz 4: Luca Hänni holt die Schweiz aus dem ESC-Sumpf

Glanzresultat für die Schweiz am 64. Eurovision Song Contest in Tel Aviv: Der Berner Luca Hänni hat es am Samstagabend mit seinem Song "She Got Me" auf Platz 4 geschafft. Der grosse Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs heisst Niederlande.

Auf der grünen Wiese entsteht der neue Öki-Hof in Emmenbrücke
Regional

Auf der grünen Wiese entsteht der neue Öki-Hof in Emmenbrücke

Der Bau des neuen Recyclingcenters bei der Autobahnausfahrt Sedel in Emmenbrücke hat am Dienstag begonnen. Voraussichtlich bis Mitte 2020 entsteht ein neuer Öki-Hof für Haushalte und Gewerbe. Ein Verkehrs- und Betriebskonzept soll Rückstau auf die Strassen verhindern.

Weniger Kaiserschnitte und weniger Dammschnitte
Schweiz

Weniger Kaiserschnitte und weniger Dammschnitte

Weniger Kaiserschnitte, weniger künstliche Befruchtungen und vor allem viel weniger Dammschnitte: In der Schweiz haben in den letzten Jahren medizinische Eingriffe in den natürlichen Fortpflanzungs- und Geburtsvorgang abgenommen.

Misstrauensvotum über Österreichs Kanzler Kurz am kommenden Montag
International

Misstrauensvotum über Österreichs Kanzler Kurz am kommenden Montag

Das österreichische Parlament wird am kommenden Montag über einen Misstrauensantrag der Opposition gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz abstimmen. Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka legte den Termin der Abstimmung am Dienstag fest.