Zug - Lausanne: EVZ behält weisse Weste


Roman Spirig
Sport / 26.03.19 23:22

Der EV Zug wahrte die Ungeschlagenheit in den laufenden Playoffs. Der Cupsieger bezwang Lausanne im ersten Halbfinalspiel zu Hause 3:1.

Zug - Lausanne: EVZ behält weisse Weste (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
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Nach einem torlosen ersten Abschnitt gingen die Zuger im Mitteldrittel vor 7148 Zuschauern 2:0 in Führung. Für den ersten Treffer in der 22. Minute zeichnete der in den letzten drei Viertelfinalspielen krank gemeldete Carl Klingberg verantwortlich. Der Schwede war mit einer technischen Meisterleistung im ersten Powerplay der Zuger erfolgreich. Beim 2:0 zehn Minuten später erzielte der auf diese Saison hin von Ambri-Piotta zum EVZ gewechselte Verteidiger Jesse Zgraggen mit einem Schuss von der blauen Linie sein erstes Tor für die Zentralschweizer. Die Vorarbeit leistete der erst 20-jährige Sven Leuenberger mit seinem fünften Skorerpunkt (ein Treffer) in diesen Playoffs.

Das erste Tor tat der Partie sichtlich gut. Zuvor hatte es kaum gute Chancen gegeben, spielte Lausanne aus einer gesicherten Defensive auf Konter, womit die Zuger Mühe bekundeten. Nach dem 0:1 agierten die Waadtländer offensiver. Der verdiente Lohn war der Anschlusstreffer durch Christoph Bertschy (35.), der nach einem Pass von Joël Vermin das leere Tor vor sich hatte. Letzterer hält nun bei je fünf Treffern und Assists in der entscheidenden Meisterschaftsphase.

In der 43. Minute brachte Dominic Lammer die aggressiv ins letzte Drittel gestarteten Zuger etwas glücklich wieder mit zwei Toren in Führung. In der Folge brachte das Heimteam den Vorsprung ohne grössere Probleme über die Zeit. In der Qualifikation war der EVZ in drei der vier Direktduellen unterlegen gewesen. Allerdings verlor der LHC, der ohne den eminent wichtigen Kanadier Dustin Jeffrey antreten musste, schon im Viertelfinal gegen die SCL Tigers das erste Spiel (1:5). Am Ende entschieden die Waadtländer die Serie dennoch 4:3 für sich.

(sda)



  • Dominik Schlumpf sah Spiel 1 als sehr eng und umstritten.


  • Lino Martschini über Anlaufschwierigkeiten nach 10 Tages-Pause zwischen Viertelfinal und Halbfinal. 


  • Jesse Zgraggen zum gewonnen Spiel 1 gegen Lausanne.


  • Robin Grossmann, der Ex-Zuger in den Reihen von Lausanne, sieht den schlechten Start von Lausanne ins dritte Drittel als Knackpunkt dieser Partie.

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