Urner Künstler gewinnt Aufenthalt im Atelier in New York


Roman Spirig
Regional / 06.12.18 17:14

Der Urner Künstler Simon Ledergerber kann 2020 für vier Monate im New-York-Atelier der Zentralschweizer Kantone arbeiten. Um den Atelieraufenthalt bewarben sich fünf Personen.

Urner Künstler gewinnt Aufenthalt im Atelier in New York  (Foto: KEYSTONE / AP / MARK LENNIHAN)
Urner Künstler gewinnt Aufenthalt im Atelier in New York (Foto: KEYSTONE / AP / MARK LENNIHAN)

Der Künstler aus Seelisberg habe das Kuratorium mit einer Serie von Bildern beeindruckt, die an Partituren erinnerten, schreibt die Kunst- und Kulturstiftung Uri am Donnerstag in einer Medienmitteilung.

Besonders überzeugt hätten die klar komponierte Abfolge, der präzise Umgang mit Materialien, die Diversität der Formen und die gekonnte Entwicklung der Idee.

Die Stiftung teilte weiter mit, dass sie in diesem Jahr auf die Vergabe des Urner Werkjahrs verzichte. Das Kuratorium sprach indes fünf Förder- und Anerkennungspreise aus.

Einen mit 10'000 Franken dotierten Förderpreis erhält Franziska Brücker. Die aus Altdorf stammende Sängerin experimentiert an der Grenze von Text und Gesang.

Einen weiteren Förderpreis in der Höhe von 5000 Franken erhält Felix Gisler. Damit würdigt die Stiftung das langjährige und vielseitige Schaffen des Altdorfer Gitarristen. 5000 Franken gehen auch an Caroline Hepting und Luca Gisler, die gemeinsam mit Benjamin Kluser das Kollektiv ONOM bilden. Und schliesslich sprach das Kuratorium auch 5000 Franken den Kunstschaffenden Vreni Wyrsch und Hanspeter Keller zu.

Die Übergabefeier findet am Samstag im Haus für Kunst in Uri statt.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

International

"Divers" künftig als drittes Geschlecht im Geburtenregister wählbar

Als drittes Geschlecht kann in Deutschland künftig "divers" in das Geburtenregister eingetragen werden. Die vom Bundestag am Donnerstagabend beschlossene Gesetzesänderung billigte der Bundesrat, die Länderkammer. Bisher gibt es die Möglichkeiten, "weiblich", "männlich", und "ohne Angaben" zu wählen.

International

"I Shot the Sheriff" nach Tod von Attentäter Chérif Chekatt

Während einer Sondersendung zum Tod des Strassburg-Attentäters Chérif Chekatt ist es beim französischen Fernsehsender BFMTV zu einer makaberen Panne gekommen: Etwa eine Minute lang ertönte am späten Donnerstagabend Bob Marleys "I Shot the Sheriff" über den Kanal. Chekatt war kurz zuvor von Polizisten in Strassburg erschossen worden.

Zahl der Toten nach Anschlag in Strassburg auf vier gestiegen
International

Zahl der Toten nach Anschlag in Strassburg auf vier gestiegen

Drei Tage nach dem Anschlag in Strassburg hat sich die Zahl der Todesopfer auf vier erhöht: Ein weiterer Mensch erlag am Freitag seinen schweren Verletzungen, wie die Staatsanwaltschaft in Paris mitteilte. Derweil fahndeten die französischen Ermittler weiter nach möglichen Komplizen des Attentäters. Sieben Personen sind in Polizeigewahrsam.

Letzter Auftritt für Zuger Regierungsräte - Weichelt geht wehmütig, Michel mit Humor und Hürlimann kritisch
Regional

Letzter Auftritt für Zuger Regierungsräte - Weichelt geht wehmütig, Michel mit Humor und Hürlimann kritisch

Die drei abtretenden Zuger Regierungsräte Manuela Weichelt-Picard (ALG), Urs Hürlimann (FDP) und Matthias Michel (FDP) haben am Donnerstag ihren Abschied im Kantonsrat gegeben.