Trump und Macron pflanzten eine Eiche - ein Jahr später ist sie tot


Roman Spirig
International / 10.06.19 03:34

Es steht vielleicht symbolisch für die kriselnden Beziehungen zwischen den USA und den Europäern: Eine von US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Garten des Weissen Hauses gepflanzte Eiche ist tot.

Trump und Macron pflanzten eine Eiche - ein Jahr später ist sie tot (Foto: KEYSTONE / AP / ANDREW HARNIK)
Trump und Macron pflanzten eine Eiche - ein Jahr später ist sie tot (Foto: KEYSTONE / AP / ANDREW HARNIK)

Das verlautete aus diplomatischen Kreisen. Macron hatte die junge Eiche im April 2018 als Gastgeschenk zu einem Staatsbesuch in Washington mitgebracht. Der Baum wies symbolisch auf die engen historischen Beziehungen beider Länder hin: Er stammte aus einem nordfranzösischen Wald, in dem im Ersten Weltkrieg mehr als 2000 US-Soldaten im Kampf gegen die Deutschen getötet worden waren.

Trump und Macron pflanzten den Setzling im Garten des Weissen Hauses. Das Foto von der gemeinsamen Gartenarbeit sollte sinnbildlich für die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Präsidenten stehen. Macron galt als der europäische Staatschef mit dem vielleicht besten Zugang zum US-Präsidenten.

Dann wurde der Baum aber wieder ausgegraben: Er musste zunächst, wie bei eingeführten Pflanzen in den USA üblich, in Quarantäne genommen werden. Die Eiche sollte zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingepflanzt werden. Dazu kam es aber nicht. Wie jetzt bekannt wurde, starb der Baum während der Quarantäne.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Regional

"Tubel!" Ausfälliger Zürcher Autofahrer vor Kantonsgericht Obwalden

Mit "Tubel" und Ärgerem soll ein 56-Jähriger aus dem Kanton Zürich in Sarnen Insassen eines Lieferwagens beschimpft haben. Am Dienstag musste er deswegen vor dem Kantonsgericht Obwalden antraben, und auch weil er eine grobe Verkehrsregelverletzung begangen haben soll.

Küng verpasst im Zeitfahren das Podest
Sport

Küng verpasst im Zeitfahren das Podest

Stefan Küng, ein Spezialist im Kampf gegen die Uhr, verpasste beim Zeitfahren der Benelux-Rundfahrt als Vierter den Sprung aufs Podest. Der Thurgauer beendete die 8,4 km durch Den Haag mit 11 Sekunden Rückstand auf den Italiener Filippo Ganna und deren 3 auf den drittklassierten Jos Van Emden aus den Niederlanden. Zweiter wurde der Italiener Edoardo Affini.

Trump warnt China vor gewaltsamem Vorgehen in Hongkong
International

Trump warnt China vor gewaltsamem Vorgehen in Hongkong

US-Präsident Donald Trump hat China vor einem gewaltsamen Vorgehen gegen die Demokratiebewegung in Hongkong gewarnt.

ESAF: Berner Samuel Feller bestimmt die Spitzenpaarungen. Kann er neutral einteilen?
Schwingen

ESAF: Berner Samuel Feller bestimmt die Spitzenpaarungen. Kann er neutral einteilen?

Samuel Feller hat das wichtigste Amt am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest inne: Er bestimmt die Spitzenpaarungen und macht die gesamte Einteilung des 1. Ganges. Im Interview spricht er über diese grosse Verantwortung und die Stimmung an einem Eidgenössischen.