Thun - Luzern: Luzern stösst Thun weiter ins Elend


Eliane Schelbert
Sport / 05.10.19 21:06

Der FC Thun bleibt in der Super League am Tabellenende sitzen. Beim 0:2 im Heimspiel gegen Luzern sahen sich die Berner Oberländer mit einem bekannten Problem konfrontiert: Mangelnder Effizienz.

Thun - Luzern: Luzern stösst Thun weiter ins Elend (Foto: KEYSTONE / PETER SCHNEIDER)
Thun - Luzern: Luzern stösst Thun weiter ins Elend (Foto: KEYSTONE / PETER SCHNEIDER)

Hätten die Spieler im FC Thun nur diese Tugend ihres Präsidenten, Luzern wäre am Samstagabend keine Hürde gewesen. Markus Lüthi hatte vor der Partie gegen Luzern im Interview mit Teleclub mit einer Ruhe überzeugt, die seinem Team in den darauffolgenden 90 Minuten vor dem Tor komplett abging. Fast im Überfluss brachte Matteo Tosetti seine Teamkollegen in gute Abschlussposition, immer scheiterten sie.

Die Quittung für die Nachlässigkeit vor dem Tor erhielt das Team von Trainer Marc Schneider nach der Pause. Nach 51 Minuten reagierte Marvin Schulz auf einen Prellball vor dem Thuner Strafraum goldrichtig, der von ihm freigespielte Francesco Margiotta liess Thun-Goalie Andreas Hirzel aus 15 Metern keine Abwehrchance. Zehn Minuten vor Schluss entschied Luzerns Youngster Darian Males mit seiner ersten Ballberührung die Partie vorzeitig. Der 18-Jährige, der nur Sekunden vor seinem Tor eingewechselt worden ist, erzielte in seinem dritten Teileinsatz in der Meisterschaft den ersten Treffer.

Sie hatten in Thun die Chancenauswertung bereits vor der Partie als eines der Hauptprobleme ausgemacht, der neuste Auftritt bot Trainer Schneider diesbezüglich weiteres Anschauungsmaterial. Die Stammkräfte Simone Rapp und Marvin Stillhart zeigten sich aus bester Position ebenso harmlos wie die als Joker eingewechselten Saleh Chihadeh und Dennis Salanovic. Luzern, das bis Samstag mit sieben geschossenen Toren gemeinsam mit Thun die schwächste Offensive der Liga stellte, genügte darum ein diskreter Auftritt zu den drei Punkten.

(sda)


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