St. Gallen behilft sich mit Baby-Abwehr


Roman Spirig
Sport / 13.08.19 18:55

Der jüngste Auftritt des FC St. Gallen im Heimspiel gegen die Young Boys war trotz der Niederlage erfreulich, erfrischend, ermutigend. "Aber wir müssen den jugendlichen Übermut ein wenig eindämmen", sagt Trainer Peter Zeidler vor dem Match vom Mittwoch, 19.00 Uhr, beim FC Zürich. Dieses Spiel der 6. Runde wird wegen des LCZ-Meetings vorgezogen.

St. Gallen behilft sich mit Baby-Abwehr (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
St. Gallen behilft sich mit Baby-Abwehr (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)

Zeidler glaubt, dass das kurz vor Schluss eingefangene Tor zum 2:3 gegen den Meister auch der Unerfahrenheit der Mannschaft zuzuschreiben ist. Die Spieler hätten gespürt, dass in der Schlussphase vielleicht sogar der Sieg möglich gewesen wäre. Sich mit dem Unentschieden zufriedenzugeben wäre gemäss dem Trainer gescheiter gewesen.

Die Jugendlichkeit findet beim FC St. Gallen in diesen Wochen besonders in der Viererabwehr statt. Silvan Hefti, Leonidas Stergiou, der Neue Yannis Letard und Miro Muheim sind im Durchschnitt keine 20 Jahre alt. Zeidler weiss, dass ein Routinier in der Mitte guttun würde. Auch der YB konstruiert seine Verteidigung seit Jahr und Tag um einen erfahrenen Spieler. Dieser hiess bis letzte Saison Steve von Bergen, ab dieser Saison heisst er Fabian Lustenberger. Bei St. Gallen heisse er Milan Vilotic. Zeidler wartet auf die Rückkehr des derzeit verletzten 32-Jährigen.

In den ersten vier Spielen stellte St. Gallen mit sieben Gegentoren die zweitschwächste Defensive. Die schwächste stellt - mit neun Gegentoren - der FCZ.

(sda)


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