Sensationell - Marco Odermatt schon wieder auf dem Podest


Roman Spirig
Sport / 16.03.19 12:52

Marco Odermatt fährt immer stärker. Der Nidwaldner wurde beim Weltcup-Finale in Andorra hinter Alexis Pinturault Zweiter und landete so wie schon die Woche zuvor auf dem Podium.

Sensationell - Marco Odermatt schon wieder auf dem Podest (Foto: KEYSTONE / EPA / GUILLAUME HORCAJUELO)
Sensationell - Marco Odermatt schon wieder auf dem Podest (Foto: KEYSTONE / EPA / GUILLAUME HORCAJUELO)

In Kranjska Gora hatte für Odermatt Rang 3 resultiert, und nur sieben Tage später schaffte der 21-jährige Innerschweizer zum zweiten Mal in seiner noch jungen Karriere den Sprung aufs Podest. Auf den siegreichen Franzosen Alexis Pinturault, der seinen 23. Weltcupsieg errang, büsste Odermatt 44 Hundertstel ein. Der fünffache Junioren-Weltmeister von 2018, bei Halbzeit noch Dritter, fuhr im zweiten Lauf Bestzeit. Damit konnte er aber nur die Hälfte seines Rückstandes aus dem ersten Lauf wettmachen. Für Odermatt ist eigentlich nur schade, dass die Saison an diesem Wochenende zu Ende geht.

Pinturault hatte schon im ersten Durchgang die Weichen auf Sieg gestellt. Der Franzose, der am kommenden Mittwoch 28 Jahre alt wird, sicherte sich seinen zweiten Erfolg der Saison. Zuvor hatte er einzig die Kombination von Bansko für sich entschieden. In dieser Disziplin war Pinturault in Are auch Weltmeister geworden. Im Riesenslalom aber hatte er zuletzt im Dezember 2017 in Val d'Isère gewonnen.

Weltcuppunkte gab es zudem für den Walliser Loïc Meillard und den Ostschweizer Cédric Noger. Meillard verbesserte sich im zweiten Lauf vom 14. in den 10. Schlussrang. Noger, der vor einer Woche in Kranjska Gora völlig unerwartet Vierter geworden war, belegte Platz 12, womit er sein zweitbestes Resultat Weltcup-Resultat realisierte. Gino Caviezel blieb als 19. ohne Punkte.

Die Favoriten reüssierten für einmal nicht. Marcel Hirscher, der die Kristallkugeln für Gesamtwertung und Riesenslalom schon vor dem Finale sichergestellt hatte, büsste seine Siegchancen schon im ersten Lauf ein und wurde letztlich Sechster. Bei ihm scheint die Luft etwas draussen zu sein. Noch schwerer tat sich jedoch der Riesenslalom-Weltmeister aus Norwegen: Henrik Kristoffersen, zuletzt Sieger in Bansko und Kranjska Gora, kam mit den Verhältnisse nicht zurecht und wurde lediglich Elfter.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

E-Biker verunfallt in Ballwil in einem Kreisel
Regional

E-Biker verunfallt in Ballwil in einem Kreisel

Der Fahrer eines Elektrovelos hat sich am Dienstagnachmittag bei einem Unfall in Ballwil Verletzungen zugezogen. Der 58-Jährige befuhr einen Kreisel. Als er diesen verlassen wollte, stürzte er auf der rutschigen Fahrbahn.

In Gisikon wird der Autobahnanschluss erneuert
Regional

In Gisikon wird der Autobahnanschluss erneuert

In Gisikon starten am nächsten Montag die Bauarbeiten für die Umgestaltung und Erneuerung des Autobahnanschlusses. Die Arbeiten werden bis Ende 2021 dauern.

Trump warnt China vor gewaltsamem Vorgehen in Hongkong
International

Trump warnt China vor gewaltsamem Vorgehen in Hongkong

US-Präsident Donald Trump hat China vor einem gewaltsamen Vorgehen gegen die Demokratiebewegung in Hongkong gewarnt.

Fünf Verletzte bei Kollision in Gotthard-Strassentunnel
Regional

Fünf Verletzte bei Kollision in Gotthard-Strassentunnel

Bei einer Kollision im Gotthard-Strassentunnel sind heute fünf Personen verletzt worden. Der Tunnel blieb stundenlang gesperrt.