Ronaldos Penalty verhindert Juves Heimniederlage


Roman Spirig
Sport / 01.12.19 17:02

In der 14. Runde der Serie A ist Juventus Turin daheim gegen Sassuolo nicht über ein 2:2 hinausgekommen. Der Meister war sogar nahe an der ersten Heimniederlage in der Meisterschaft seit Ende Mai 2018. Er musste die Leaderposition an Inter Mailand abtreten.

Ronaldos Penalty verhindert Juves Heimniederlage (Foto: KEYSTONE / EPA / ALESSANDRO DI MARCO)
Ronaldos Penalty verhindert Juves Heimniederlage (Foto: KEYSTONE / EPA / ALESSANDRO DI MARCO)

Seit jenem 0:1 gegen Napoli haben sich die Juventiner in nunmehr 28 Heimspielen der Serie A nicht mehr bezwingen lassen. Im Match gegen den Mittelfeldklub Sassuolo fehlte allerdings nicht viel. Es brauchte nach 68 Minuten einen - unbestrittenen - Foulpenalty, den Cristiano Ronaldo zum 2:2 verwertete.

Innenverteidiger Leonardo Bonucci, der für Juve alle Wettbewerbsspiele dieser Saison über 90 Minuten bestritten hat, brachte den Meister nach 20 Minuten mit einem Weitschuss in Führung. Der Ivorer Jeremy Boga mit einem spektakulären Heber sowie Francesco Caputo mit seinem siebten Saisontor schafften bis kurz nach der Pause die zeitweilige Wende.

Inter schien daheim mit dem punktebedürftigen SPAL Ferrara lange Zeit nicht viel Federlesens zu machen. Der argentinische Stürmer Lautaro Martinez holte mit seinen Saisontoren Nummern 7 und 8 schon in der ersten Halbzeit einen 2:0-Vorsprung heraus. Aber SPAL verkürzte kurz nach der Pause, worauf der Favorit den knappen Vorsprung über die Zeit brachte. Immerhin gewährten die Interisti dem bescheidenen Gegner nach dem 2:1 keine weiteren guten Chancen mehr.

Milan, ohne Ricardo Rodriguez spielend, siegte in Parma dank einem späten Tor des Franzosen Théo Hernandez 1:0. Milan liegt allerdings weiterhin mit einer negativen Bilanz im Mittelfeld der Tabelle.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Hitzgi und Znüni. Schweizer Mundart trotzt dem Wandel der Zeiten
Schweiz

Hitzgi und Znüni. Schweizer Mundart trotzt dem Wandel der Zeiten

In Deutschland hat sich die Sprache in den letzten 40 Jahren teils deutlich verändert, von lokalen Begriffen hin zu einem Standard. Vom Dialektsterben kann in der Schweiz im Vergleich dazu keine Rede sein. Hitzgi, Znüni und Finken halten sich erstaunlich stabil.

Davos holt Duo zurück
Regional

Davos holt Duo zurück

Der HC Davos reagierte auf die lange Verletztenliste und holte zwei ausgeliehene Stürmer zurück. Es handelt sich dabei um Dario Meyer und Tino Kessler, die in den letzten Wochen für die Ligakonkurrenten Zug respektive Biel aufgelaufen waren. Gemäss einem Passus im Transferreglement waren beide Spieler fürs Heimspiel des HCD am Dienstag gegen Ambri-Piotta noch gesperrt.

Dortmund und Liverpool weiter, Ajax scheitert
Sport

Dortmund und Liverpool weiter, Ajax scheitert

Borussia Dortmund und Liverpool schafften am letzten Spieltag die Achtelfinal-Qualifikation. Inter Mailand und Ajax Amsterdam müssen sich mit der Europa League begnügen.

Sunshine Radio präsentiert: Sam Gruber Band
Events

Sunshine Radio präsentiert: Sam Gruber Band "Titsch gseits" im Stadtkeller Luzern

"Titsch gseits" - Sam Gruber möchte sich sich dem Schweizer Dialekt treu bleiben und deshalb drückt sich der Singer-Songwriter in seinen neuen Titeln in seiner Erstsprache aus: "Äs isch Zit fär Wallisertitsch"