Obwaldner SVP portiert Parteipräsidentin für Nationalratswahlen


Roman Spirig
Regional / 15.06.19 10:30

Die SVP des Kantons Obwalden will ihren 2011 verlorenen Sitz im Nationalrat zurückholen. Die Parteibasis hat in Alpnach Parteipräsidentin und Kantonsrätin Monika Rüegger aus Engelberg für die Wahlen vom 20. Oktober nominiert.

Obwaldner SVP portiert Parteipräsidentin für Nationalratswahlen (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)
Obwaldner SVP portiert Parteipräsidentin für Nationalratswahlen (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)

Rüegger sei eine gut vernetzte Persönlichkeit, teilte die Partei nach der Nominationsversammlung mit. Sie verstehe das politische Handwerk, könne Allianzen bilden und gehe offen auf Menschen zu. Für die Nomination Rüeggers führt die SVP zudem ins Feld, dass damit dem vielbeschworenen Wunsch nach mehr Frauen in der Politik Rechnung getragen werden könne, und zwar ohne Zwang und Quoten.

Rüegger ist diplomierte Metallbauplanerin. Sie ist seit zehn Jahren im Kantonsrat und seit neun Jahren im Schulrat Engelberg tätig.

Obwalden hat nur einen Nationalratssitz. Die SVP hat diesen vor acht Jahren an Karl Vogler von der CSP verloren. Vogler war damals von einem überparteilichen Komitee portiert worden, nun verzichtet er.

Die CSP und die CVP treten bei den Nationalratswahlen nicht an, wohl aber die FDP. Sie nominierte den Kernser Bäcker-Konditor und Berufsschullehrer Marco De Col. Zudem ist eine wilde Kandidatur des CVP-Mitglieds Peter Krummenacher angekündigt.

Auch im Ständerat hat Obwalden nur einen Sitz. Ständerat Erich Ettlin von der CVP tritt erneut an. Diesen Sitz greift die SVP nicht an, weil die relevanten politischen Strömungen in Obwalden in Bern ausgewogen vertreten sein sollen, wie sie schreibt.

(sda)


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