Ob- Nidwalden wehrt sich kaum mehr gegen Verschlechterung der Zug-Verbindung von Luzern an den Flughafen Zürich


Roman Spirig
Regional / 12.09.18 17:46

Auf Dezember 2018 wird für eine Übergangsfrist von zwei Jahren der Fahrplan der Züge Luzern-Zürich Flughafen geändert. Dieser neue Fahrplan bringt Ob- und Nidwalden zwar Nachteile, trotzdem opponieren die beiden Kantone nicht mehr dagegen.

Ob- Nidwalden wehrt sich kaum mehr gegen Verschlechterung der Zug-Verbindung von Luzern an den Flughafen Zürich
Ob- Nidwalden wehrt sich kaum mehr gegen Verschlechterung der Zug-Verbindung von Luzern an den Flughafen Zürich

In einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Mittwoch sprechen die SBB sowie die Kantone Ob- und Nidwalden von einer "national austarierten Übergangslösung", die auch für die Zentralschweiz zahlreiche Vorteile biete. Der Fahrplan der nächsten zwei Jahre decke die bestehenden Kundenbedürfnisse breit ab.

Statt wie bislang 10 Minuten nach der vollen Stunden fahren die Direktzüge zum Flughafen neu um xx.35 Uhr in Luzern ab. Der neue Direktzug hält nicht mehr in Oerlikon, neu aber in Rotkreuz ZG und Baar ZG, und fährt weiter nach Winterthur und Konstanz.

Für Engelberg OW, Nidwalden und das Luzerner Hinterland ist dieser neue Fahrplan eine Verschlechterung. Sie haben künftig keine guten Anschlüsse mehr an den Direktzug und müssen folglich in Zürich umsteigen. Ob- und Nidwalden hatten deswegen zunächst verlangt, dass diese Änderung wieder rückgängig gemacht wird.

Grund für den neuen Fahrplan sind Änderungen im Zürcher S-Bahn-Netz. Die SBB und die in Ob- und Nidwalden zuständigen Regierungsräte hätten Alternativen überprüft, heisst es in der Mitteilung. Dabei habe sich gezeigt, dass Konzeptanpassungen wegen den negativen Auswirkungen auf andere Regionen nicht möglich seien. Als weiterer Grund für die Änderungen angeführt wird in der Mitteilung fehlendes Rollmaterial.

(sda)


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