Noch nie so viele Frauen im US-Repräsentantenhaus


Roman Spirig
International / 07.11.18 14:09

Nach den Kongresswahlen in den USA werden im Repräsentantenhaus Prognosen zufolge so viele Frauen sitzen wie noch nie. Nach der Berechnung des Senders CNN von heute Mittwoch ziehen 96 Frauen in die Kammer des US-Parlaments ein.

Noch nie so viele Frauen im US-Repräsentantenhaus  (Foto: KEYSTONE / AP / JOHN AMIS)
Noch nie so viele Frauen im US-Repräsentantenhaus (Foto: KEYSTONE / AP / JOHN AMIS)

65 Amtsinhaberinnen konnten ihre Sitze verteidigen, 31 Kandidatinnen wurden neu gewählt. Der bisherige Frauen-Rekord im Repräsentantenhaus lag laut Forschungsdienst des US-Kongresses bei 85 in den Jahren 2015 bis 2017.

Die klare Mehrheit der siegreichen Frauen trat laut CNN für die Demokraten an, darunter auch die ersten muslimischen Frauen, die jemals ins Repräsentantenhaus einzogen. Das gleiche gilt für die ersten zwei Frauen mit indigener Abstammung. Ihre Vorfahren waren amerikanische Ureinwohner.

Bei der Zwischenwahl haben die Republikaner von US-Präsident Donald Trump ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren. Den Senat dominieren sie zwar weiter, das Regieren wird für Trump aber schwieriger.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Superstar Brady und New England wieder im Super Bowl
Sport

Superstar Brady und New England wieder im Super Bowl

Superstar Tom Brady und die New England Patriots haben zum dritten Mal in Folge die Super Bowl erreicht. Sie gewannen ebenso in der Verlängerung wie Finalgegner Los Angeles.

Lehrling Tsitsipas zeigt Federer den Meister
Events

Lehrling Tsitsipas zeigt Federer den Meister

Titelverteidiger Roger Federer ist am Australian Open im Achtelfinal am 20-jährigen Griechen Stefanos Tsitsipas gescheitert. Der Schweizer verpasste zu viele Chancen und verlor 7:6 (13:11), 6:7 (3:7), 5:7, 6:7 (5:7).

Feuz:
Sport

Feuz: "Beklage mich sicher nicht über den zweiten Platz"

Vor Jahresfrist gaben in Wengen im Duell mit Aksel Svindal 18 Hundertstel den Ausschlag zugunsten von Beat Feuz. Auch dieses Mal hatte der Berner den Norweger im Griff - dafür war mit Vincent Kriechmayr ein anderer Fahrer noch um 0,14 Sekunden schneller.

Schüler gehen statt zur Schule für das Klima auf die Strasse
Schweiz

Schüler gehen statt zur Schule für das Klima auf die Strasse

Mehrere tausend Schülerinnen und Schüler sind am Freitag in Lausanne, Zürich, Zug oder Luzern auf die Strasse gegangen, um für einen besseren Klimaschutz zu demonstrieren. Schülerstreiks waren insgesamt in 15 Schweizer Städten geplant.