Luganos Krise spitzt sich zu - Zug meldet sich zurück


Roman Spirig
Sport / 29.11.19 22:08

Die Krise beim HC Lugano spitzt sich zu: Die Bianconeri unterlagen Zug zu Hause 3:5 und erlitten die achte Niederlage in den letzten neun Spielen.

Luganos Krise spitzt sich zu - Zug meldet sich zurück (Foto: KEYSTONE / TI-PRESS / DAVIDE AGOSTA)
Luganos Krise spitzt sich zu - Zug meldet sich zurück (Foto: KEYSTONE / TI-PRESS / DAVIDE AGOSTA)

Die Basis zum Sieg legten die Zuger im ersten Drittel, das sie 3:1 zu ihren Gunsten entschieden. David McIntyre (4.) und Dominik Schlumpf (5.) mit seinem ersten Saisontor brachten die Gäste innert 52 Sekunden 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer von Doppel-Torschütze Alessio Bertaggia (8.) baute Oscar Lindberg (13.) den Vorsprung wieder auf zwei Tore aus. Für McIntyre und Lindberg, der im Powerplay auch noch zum 5:2 (45.) erfolgreich war, gingen lange Durststrecken zu Ende - sie waren zwölf respektive 14 Partien ohne Torerfolg geblieben.

Im zweiten Drittel änderte sich die Physiognomie des Spiels. Nun war Lugano klar besser. Nach dem 2:3 von Paul Postma (24.) - der Kanadier war im sechsten Spiel für Lugano zum ersten Mal erfolgreich - drückte das Heimteam auf den Ausgleich. In der 30. Minute hatten die Gäste Glück, dass ein Schuss von Timo Haussener an den Pfosten ging. In der 37. Minute stellte Raphael Diaz das Geschehen mit dem 4:2 auf den Kopf. Der Verteidiger hat aktuell einen Lauf: Er traf in der fünften Meisterschaftspartie in Folge und punktete im siebenten Spiel hintereinander.

Für Luganos Trainer Sami Kapanen wird die Situation nach der achten Niederlage im 13. Heimspiel der Saison immer ungemütlicher. Lange dürfte die Geduld nicht mehr halten.

(sda)


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