Leichterer Zugang für Zentralschweizer Schüler zur französischen Sprache dank Ateliers


Roman Spirig
Regional / 07.06.19 17:29

Die Zentralschweizer Schüler sollen im Unterricht näher an die französische Sprache gebracht werden. Neu stehen den Fünft- bis Neuntklässlern Ateliers zur Verfügung, die authentische Begegnungen mit dem Französischen ermöglichen sollen.

Leichterer Zugang für Zentralschweizer Schüler zur französischen Sprache dank Ateliers (Foto: KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS)
Leichterer Zugang für Zentralschweizer Schüler zur französischen Sprache dank Ateliers (Foto: KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS)

Wie die Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz (BKZ) am Freitag mitteilte, sind die neuen Französischateliers eine von mehreren Massnahmen, mit denen die Motivation und damit auch die Kompetenzen im Französisch verbessert werden sollen. Angeboten werden die Ateliers ab dem Schuljahr 2019/2020.

Die Ateliers werden von Personen mit französischer Muttersprache oder sehr guten Französischkenntnissen durchgeführt. Sie ermöglichten den Schülern authentische Begegnungen mit der französischen Sprache und Kultur, teilte die BKZ mit.

Mögliche Ateliers sind etwa die Begegnung mit einem französischen Bäcker, der in Luzern arbeitet oder mit einem ehemaligen Fussballprofi, der zwar in Nidwalden aufgewachsen ist, aber dank seines aus Frankreich stammenden Vaters Französisch spricht.

Ein pensioniertes Französischlehrerpaar aus dem Kanton Schwyz bietet einen Pétanque-Kurs an. Im Atelier "Les origines de la Suisse" können die Schüler einen interaktiven Erlebnisparcours zur Entstehung der Schweiz absolvieren.

Insgesamt gibt es rund 40 Angebote. Die Lehrer können diese über die Plattform www.allons-y-parlons.ch buchen. Eine Atelierbuchung kostet 50 Franken. Ein ähnliches Angebot besteht bereits im Kanton Basel-Stadt.

(sda)


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