Grégory Hofmann vor Viertelfinal-Kracher EV Zug - HC Lugano: "Ich habe meinen Job gut gemacht"


Roman Spirig
Sport / 08.03.19 10:00

30 Tore erzielte Grégory Hofmann in dieser Qualifikation - so viele wie kein anderer Spieler in der Schweizer Liga. In den Playoff-Viertelfinals steht der Stürmer unter besonderer Beobachtung, trifft der 26-Jährige mit Lugano doch auf seinen künftigen Arbeitgeber Zug.

Grégory Hofmann vor Viertelfinal-Kracher EV Zug - HC Lugano: Ich habe meinen Job gut gemacht  (Foto: KEYSTONE /  / ALESSANDRO CRINARI)
Grégory Hofmann vor Viertelfinal-Kracher EV Zug - HC Lugano: Ich habe meinen Job gut gemacht (Foto: KEYSTONE / / ALESSANDRO CRINARI)
Grégory Hofmann vor Viertelfinal-Kracher EV Zug - HC Lugano: Ich habe meinen Job gut gemacht  (Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / PABLO GIANINAZZI)
Grégory Hofmann vor Viertelfinal-Kracher EV Zug - HC Lugano: Ich habe meinen Job gut gemacht (Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / PABLO GIANINAZZI)
(Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / SAMUEL GOLAY)
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(Foto: KEYSTONE / PPR / SAMUEL GOLAY)
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In einem Indoor-Spielplatz für Kinder wurden die PostFinance-Topskorer der National League heute Mittwoch in Bern ausgezeichnet, an einem Ort, der für "Spielfreude und Unbeschwertheit" steht, wie es der Moderator formulierte. Die beiden Begriffe stehen für Spieler wie Hofmann, die scheinbar mit Leichtigkeit Tore erzielen und ihren Mannschaften damit zum Erfolg verhelfen.

Grégory Hofmann darf für sich beanspruchen, einen wesentlichen Teil zum Playoff-Einzug Luganos beigesteuert zu haben. Fast 20 Prozent (!) aller Tore, welche die Tessiner schossen, gingen auf das Konto des gebürtigen Neuenburgers. Damit war er nicht nur der treffsicherste Spieler seiner Mannschaft, sondern der erste Schweizer seit Michel Riesen in der Saison 2006/2007, der die Grenze von 30 Toren knackte.

Hofmann freute sich über die Auszeichnung als Topskorer. "Ich bin sehr zufrieden, dass ich hier sein darf. Es zeigt, dass ich meinen Job gut gemacht habe", sagte der Romand, der in seiner Karriere auch schon für Ambri-Piotta und Davos gespielt und dabei seine Skorerwerte fast in jeder Saison verbessert hat.

"Ich weiss um meine Qualitäten. Ich versuche, dies jeden Abend auf das Eis zu bringen und so der Mannschaft zu helfen", so Hofmann selbstbewusst. In dieser Saison sei dies nicht immer einfach gewesen. "Wir hatten bisher keine einfache Saison. Es ist mental nicht so einfach, wenn man bis am Ende um die Playoff-Teilnahme kämpfen muss."

Hofmann ist aber überzeugt, dass Lugano die Saison mit erfolgreichen Playoffs abschliessen kann. "Ich weiss, es sind Floskeln, aber es beginnt nun bei Null und alles ist möglich für uns", so Hofmann. "Nach den schwierigen Zeiten haben wir nun viel Vertrauen gefasst. Jetzt dürfen wir zeigen, was wir können und weshalb wir so gerne Eishockey spielen."

Als erster Gegner stellt sich dem Playoff-Finalisten von 2016 und 2018 der Titelanwärter aus Zug entgegen. Ausgerechnet Zug - zumindest aus der Sicht von Hofmann, denn der torgefährliche Stürmer wechselt auf die kommende Saison von Lugano zu den Zentralschweizern.

Beeindrucken von dieser Tatsache lässt sich Hofmann nicht: "Die Augen werden in dieser Serie sicher auf mich gerichtet sein. Ich bin aber besonders motiviert und will zeigen, was ich kann. Ich werde meinen Job in Lugano bis am Schluss so gut wie möglich machen. Ich will die Serie mit Lugano unbedingt gewinnen und werde alles dafür tun."

Seine Worte klingen schon fast wie eine Drohung, zumal er - angesprochen auf seine Skorerwerte - nachlegt: "Ich will jeden Tag mehr und jeden Tag besser werden. Und vor allem will ich noch mehr in diesen Playoffs." Der EV Zug dürfte hoffen, dass Hofmann erst nächste Saison noch einmal zulegen kann.

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