Glarner Regierung will mehr an die Prämienverbilligung zahlen


Roman Spirig
Regional / 04.07.19 14:34

Die Glarner Regierung will mehr zur Verbilligung der Krankenkassenprämien von Familien beisteuern. Ihr Vorschlag an das Parlament geht von Mehrkosten pro Jahr in der Höhe von einer Million Franken aus.

Glarner Regierung will mehr an die Prämienverbilligung zahlen
Glarner Regierung will mehr an die Prämienverbilligung zahlen

Die Regierung beantragt dem Landrat, die Einkommensgrenze, bis zu der Krankenkassenprämien von Alleinstehenden mit Kindern und Paaren mit Kindern verbilligt werden, bei einheitlich 85'000 Franken festzusetzen. Am Beispiel von 2017 als Referenzjahr steigt dadurch die Zahl der anspruchsberechtigten Haushalte von 365 auf 1536.

Die Zahl der anspruchsberechtigten Kinder und jungen Erwachsenen in Ausbildung erhöht sich von 539 auf 2369. Das Parlament muss dem Vorschlag noch zustimmen und dafür eine Änderung der Verordnung über die Prämienverbilligung genehmigen. Mit dem Vorschlag bewege sich der Kanton Glarus im Umfeld der anderen Ostschweizer Kantone inklusive dem Kanton Zürich, schrieb die Regierung.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Weil er Trainer Streich ummähte: Ex-FCB-Star David Abraham sieben Wochen gesperrt
Sport

Weil er Trainer Streich ummähte: Ex-FCB-Star David Abraham sieben Wochen gesperrt

David Abraham, Captain von Eintracht Frankfurt, wird in diesem Jahr keine Spiele mehr bestreiten können. Der Argentinier ist wegen seines Remplers gegen Freiburgs Trainer Christian Streich für sieben Wochen bis zum 29. Dezember gesperrt worden.

Einigung zur Kohäsionsmilliarde in Sicht
Schweiz

Einigung zur Kohäsionsmilliarde in Sicht

National- und Ständerat haben einer weiteren Kohäsionsmilliarde an die EU unter Bedingungen zugestimmt. Das Geschäft ist aber noch nicht unter Dach und Fach. Nun hat die Aussenpolitische Kommission des Nationalrates (APK) in den noch umstrittenen Punkten eingelenkt.

Trump rügt Impeachment-Anhörung und weist Zeugenaussagen zurück
International

Trump rügt Impeachment-Anhörung und weist Zeugenaussagen zurück

Es ist ein öffentliches Spektakel: Stundenlang haben hochrangige Diplomaten in der Ukraine-Affäre vor dem Kongress aus gesagt - live übertragen im US-Fernsehen. US-Präsident Trump beklagte das bitterlich und wehrte sich gegen neue Details aus den Anhörungen.

Schimpansen-Baby Quebo im Basler Zolli zur Welt gekommen
Schweiz

Schimpansen-Baby Quebo im Basler Zolli zur Welt gekommen

Die Schimpansen-Gruppe im Basler Zoo wächst und wächst. Am 6. Oktober gebar die 26-jährige Fifi ihren Sohn Quebo. Der Junge Affe ist noch komplett von seiner Mutter abhängig und hält sich immer eng an ihren Körper, wie im Zoo Basel jetzt heute öffentlich zu beobachten war.