Getränkehersteller Ramseier hat 2018 mehr Umsatz erzielt


Roman Spirig
Regional / 12.03.19 13:07

Der für die Marken Ramseier, Sinalco und Elmer bekannte Getränkehersteller Ramseier Suisse hat dank dem guten Sommer 2018 mehr Mostobst verarbeitet als im Vorjahr. Mit einem Bruttoumsatz von 152,7 Millionen Franken steigerte das Unternehmen die Verkaufserlöse gegenüber 2017 um 2 Prozent.

Getränkehersteller Ramseier hat 2018 mehr Umsatz erzielt  (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Getränkehersteller Ramseier hat 2018 mehr Umsatz erzielt (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

In den drei Abfüllbetrieben in Sursee, Hochdorf und Elm produzierte Ramseier im vergangenen Jahr über 205 Millionen Einheiten. 2017 waren es 193 Millionen Einheiten gewesen, wie Ramseier am Dienstag mitteilte. Zulegen konnte das Unternehmen im Geschäftsfeld Detailhandel während der Absatz an die Gastronomie auf dem Vorjahresniveau stagnierte.

Bei der Marke "Ramseier" konnte das Getränkeunternehmen den Umsatz um zwei Prozent steigern, mit den Marken Elmer Mineral und Citro stieg der Umsatz gar um sieben Prozent. Dagegen blieb die Marke Sinalco umsatzmässig auf dem Vorjahresniveau.

Für seine Mostereien kam dem Getränkehersteller die ertragreiche Mostobsternte aufgrund des warmen Sommers zu Gute. Nach dem frostbedingten Erntetief von 2017 seien die klimatischen Bedingungen 2018 viel günstiger gewesen. Insgesamt 91'200 Tonnen Mostobst wurden 2018 in den Mostereien von Ramseier verarbeitet. 2017 waren es gerade mal 14'600 Tonnen gewesen.

Rund 60 Prozent der gesamtschweizerischen Mostobsternte werde durch die Ramseier Suisse verarbeitet.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

CAS vertagt Urteilsverkündung im Fall Semenya
Schweiz

CAS vertagt Urteilsverkündung im Fall Semenya

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Verkündung des Urteils im Fall der zweifachen 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya auf Ende April vertagt. 

Mit Lastwagen zwei Menschen auf Fussgänger zu Tode gefahren: Bedingte Freiheitsstrafe
Schweiz

Mit Lastwagen zwei Menschen auf Fussgänger zu Tode gefahren: Bedingte Freiheitsstrafe

Der Chauffeur eines Kleinlastwagens, der in Lausanne zwei junge Menschen auf einem Fussgängerstreifen zu Tode gefahren hat, muss nicht ins Gefängnis. Die Richter verurteilten ihn wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren.

Nationalrat will das Schreddern lebender Küken verbieten
Schweiz

Nationalrat will das Schreddern lebender Küken verbieten

In der Schweiz soll es verboten werden, lebende Küken zu schreddern. Das fordert der Nationalrat. Er hat heute oppositionslos eine Kommissionsmotion angenommen.

Luzerner Stadtrat muss lange Tunnel-Variante der Spange Nord prüfen
Regional

Luzerner Stadtrat muss lange Tunnel-Variante der Spange Nord prüfen

Die Luzerner Stadtregierung muss gegen ihren Willen die Variante "Tunnel lang" des Strassenprojekts Spange Nord selber prüfen. Das Stadtparlament hat heute ein entsprechendes Postulat für dringlich erklärt und überwiesen.