Die Zuger Polizei weist illegales Kindermädchen und falsche Bettler weg


Roman Spirig
Regional / 11.06.18 17:57

Eine 34-jährige Serbin ist von der Zuger Polizei gebüsst und weggewiesen worden, weil sie ohne Arbeitsbewilligung als Kindermädchen arbeitete. Ausserdem sind in der Stadt Zug zwei Bettler aufgeflogen. Sie hatten sich als taubstumm ausgegeben und waren mit einem gefälschten Formular auf Spendensuche.

Symbolbild Zuger Polizei (Foto: Zuger Polizei zg.ch)
Symbolbild Zuger Polizei (Foto: Zuger Polizei zg.ch)

Das Kindermädchen arbeitete bei einer Familie in Steinhausen, wie die Zuger Polizei am Montag mitteilte. Sie wurde am Freitag festgenommen und wegen Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz verurteilt. Die Serbin wurde weggewiesen und mit einer zweijährigen Einreisesperre belegt. Auch ihre Arbeitgeberin wird verzeigt.

Einen Tag später kontrollierten Polizisten in der Zuger Innenstadt zwei Bettler. Sie hatten Passanten aufgefordert, Geld für die Taubstummenvereinigung "Handicap International" zu spenden und sich selber als taubstumm ausgegeben. Das von ihnen eingesetzte Spendenformular hatten sie gefälscht.

Die beiden 19- und 20-jährigen Rumänen wurden festgenommen und ebenfalls durch den Schnellrichter sofort mit einer Busse bestraft. Auch sie mussten die Schweiz verlassen.

(sda / Central Redaktion)


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