Der Splitter vom Donnerstag: Was an der WM so lief


Roman Spirig
Sport / 14.06.18 19:43

Sicherheitspersonal lässt Maradona nicht durch, Robbie Williams sorgt für einen Mini-Skandal, über den Betten der Australier hängen Familienfotos und kaum ein WM-Tourist kann richtig anstossen. Hier kommt der WM-Splitter vom Eröffnungstag.

Der Splitter vom Donnerstag: Was an der WM so lief  (Foto: KEYSTONE / AP / Hassan Ammar)
Der Splitter vom Donnerstag: Was an der WM so lief (Foto: KEYSTONE / AP / Hassan Ammar)
(Foto: KEYSTONE / AP / Dmitri Lovetsky)
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Russlandpräsident Putin und  Saudi Kronprinz Mohammed Bin Salman sehen sich beim Startspiel (Foto: KEYSTONE / AP / Yuri Kadobnov)
Russlandpräsident Putin und Saudi Kronprinz Mohammed Bin Salman sehen sich beim Startspiel (Foto: KEYSTONE / AP / Yuri Kadobnov)
(Foto: KEYSTONE / AP / Victor Caivano)
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(Foto: KEYSTONE / AP / Pavel Golovkin)
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(Foto: KEYSTONE / AP / Matthias Schrader)
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(Foto: KEYSTONE / AP / Pavel Golovkin)
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(Foto: KEYSTONE / AP / Victor Caivano)
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(Foto: KEYSTONE / AP / Darko Bandic)
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Mardona nicht erkannt 

Als Weltklassespieler dribbelte sich Diego Maradona auch an den stärksten Abwehrspielern vorbei - aber gegen russische Sicherheitskräfte hatte der Argentinier am Donnerstag keine Chance. Angehörige der Sondereinheit Omon erkannten den Weltmeister von 1986 am Moskauer Luschniki-Stadion nicht und verweigerten ihm trotz heftiger Proteste den Durchgang zum Parkplatz, wie russische Medien berichteten. Ungeachtet inständiger Bitten von Maradonas Delegation blieb der Zaun geschlossen, und der 57-Jährige musste einen Umweg nehmen. Maradona hatte in Moskau das WM-Eröffnungsspiel Russland - Saudi-Arabien (5:0) besucht.

Robbie zeigt der Welt den Mittelfinger

Der britische Popstar Robbie Williams sorgte bei seinem Auftritt an der WM-Eröffnungsfeier im Moskauer Luschniki-Stadion für einen kleinen Skandal. Während der Zugabe streckte er den linken Mittelfinger in die Kamera und sang dabei "I did this for free" ("Ich habe dies umsonst gemacht"). Wem die Botschaft des Musikers galt, war nicht klar. In seiner Heimat wurde Williams im Vorfeld für seinen Auftritt in Russland kritisiert. Viele vermuten, er habe mit seiner Geste geantwortet, dass er sich nicht von Putin habe kaufen lassen (wie einige behaupteten).

Wer Robbies Mittelfinger nochmals sehen will, findet ihn hier - bei 1:45...

Australier mit Familienfotos

Die australischen Spieler sollen sich während ihrer Zeit im WM-Quartier in Kasan wie zu Hause fühlen - dafür sorgen die Mitarbeiter des Verbandes mit grossem Aufwand. Die Spieler von Nationaltrainer Bert van Marwijk bekamen nicht nur ihre eigenen Betten geliefert, sondern als kleine Überraschung auch je drei Familienfotos. Die Bilder hingen bei der Ankunft des Teams über den Betten der Spieler. "Dadurch fühlen wir uns wie zu Hause, und es gibt uns mehr Motivation", sagte Mittelfeldspieler Jackson Irvine.

Zlatan mit grosser Klappe

Praktisch keinen Druck habe die Nationalmannschaft aus Schweden in Russland. Das meint zumindest deren ehemaliger Star Zlatan Ibrahimovic in seiner neuen Wahlheimat in Los Angeles. "Ich denke, sie haben weniger Druck, wenn ich nicht da bin. Denn wenn ich dabei bin, ist es so, dass wir alles gewinnen sollten", sagte der 36-jährige Stürmer von L.A. Galaxy.

Nicht Prost sonder Bitteschön

Einen russischen Ausdruck glauben alle Touristen zu kennen - und genau der ist falsch: Man sagt beim Anstossen nicht "Nasdrowje!". Trinksprüche sind in Russland beliebt und wichtig, doch um korrekt zu sein, sagt man "Sa twoje/wasche/nasche sdorowje" (Auf Deine/Ihre/Unsere Gesundheit). Völlig nutzlos ist die Kenntnis von "Na sdorowje" trotzdem nicht: So sagt man "Bitteschön", wenn sich jemand für eine erwiesene Wohltat bedankt.

(sda / Redaktion Central)