Das stärkste Radiohaus der Zentralschweiz - bald auch das einzige?


Roman Spirig
Regional / 10.07.18 17:00

Radio Central stellt zusammen mit Sunshine Radio und Radio Eviva weiterhin das Hörer-stärkste Radiohaus der Zentralschweiz. Auch nach neuen Nutzungszahlen erreichen die 3 Radios täglich über *410'000 Hörerinnen und Hörer. Central und Sunshine sind die einzigen grossen Privat-Radios, die die Erfüllung eines Leistungsauftrags zu Gunsten der Information in der Region garantieren.

Das stärkste Radiohaus der Zentralschweiz - bald auch das einzige?
Das stärkste Radiohaus der Zentralschweiz - bald auch das einzige?

Konkret hören täglich total über…  

  • 200‘000* herzliche, Information- und breitest-Musik-Mix-begeisterte Menschen Radio Central 
  • 120‘000* frische, freundliche, trendy und Hit-begeisterte Menschen Sunshine Radio und 
  • 90‘000* Freunde der Volksmusik Radio Eviva  

In der Brutto-Reichweite dürfen wir täglich für über 410‘000 Menschen Radio machen. Wir sind überwältigt. Danke, ihr seid grossartig. Bei aller Freude gilt für uns dies auch als klarer Auftrag weiter an unserer Qualität zu arbeiten, noch mehr Unterhaltung, Musik und Information zu bieten und schliesslich auch im Auge zu behalten, dass die Medienlandschaft echte unabhängige Radios, die Qualität und Information garantieren, atmen lässt. Dazu einige Ausführungen.

*(Quelle: Mediapulse, Evogenius Reporting, 1. Semester 2018, Deutsche Schweiz, 15+, Mo-So, Tagesdurchschnitt, Bruttokontakte) 

Radio Central das am längsten gehörte Radio aller Top-Ten Privatradios - Radio Eviva schlägt alle

Radio Eviva wird im Schnitt pro Hörerin und Hörer täglich über 71 Minuten gehört. Das ist der absolute Bestwert aller Privatradios der Schweiz.*

Auch Radio Central punktet in dieser Wertung immens. Mit einer Hördauer von über 58 Minuten im Schnitt ist Central das am längsten gehörte Radio aller Top-Ten Privatradios.*  

Sunshine Radio behauptet sich als Hitradio der Neuzeit  

In seiner Ausrichtung punktet Sunshine auch nach neuen Nutzungsdaten enorm. Sunshine lässt mit seiner Reichweite beispielsweise ein Energy Basel oder ein Planet 105, welche ebenfalls auf Hits der Neuzeit setzen, hinter sich.*  

(*Quelle: Mediapulse, Evogenius Reporting, 1. Semester 2018, Total Schweiz, 15 , Mo-So, Tagesdurchschnitt)    

Radio Central hat die meistgehörte Sendung aller Schweizer Privatradios  

Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass Radio Central auch nach neuen Nutzungsdaten die erfolgreichste Radiosendung aller Schweizer Privatradios ausstrahlt. Der Central-Ländlerzmorge, jeweils am Samstagmorgen im Programm von 8 - 10 Uhr erreicht Stundenwerte von über 80‘000** Hörerinnen und Hörern (in der 8 Uhr und in der 9 Uhr Stunde!). Keine andere Morgensendung in Schweizer Privatradios, kann ähnlich hohe Stundenwerte ausweisen.    

Daneben sind wir sehr erfreut über den grossen Zuspruch für die Sunshine Morgenshow „Sunny Side Up“, wie auch die „Central am Morgä“-Sendung unter der Woche.  

(**Quelle: Mediapulse Radiopanel, Evogenius Reporting, 1.3.2018 - 29.6.2018, durchschnittliche Stundenreichweite Samstage: 8.00 - 9.00 Uhr und 9.00 - 10.00 Uhr, Total Schweiz)  

Sunshine und Central  - die einzigen grossen Privatradios der Zentralschweiz mit Konzession –  die einzigen die den Leistungsauftrag erfüllen 

Radio Central und Sunshine Radio halten an ihren Konzessionen fest und wollen weiter ihren damit verbundenen Leistungsauftrag zur Zufriedenheit der Hörerinnen und Hörer aus dem Sendegebiet erfüllen. Die Stationen möchten den vollen Service Public für die Region leisten und weiter über Gesellschaft, Kultur, Sport, Wirtschaft und Politik berichten. Damit sind Sunshine und Central die einzigen grossen Privatradios in der Zentralschweiz, welche noch eine Radio-Konzession besitzen.   

Radio Pilatus hat zwischenzeitlich seine Konzession ans BAKOM (Bundesamt für Kommunikation) zurückgegeben und ist im Zuge dessen offenbar zu keinerlei relevanter Information und Rechenschaft (bspw. über Qualität) mehr verpflichtet. Dies obwohl ihre Redaktion längst mit derer von Tele1 (konzessioniertes TV mit Gebühren finanziert) zusammengelegt wurde. Vorangegangen waren Radio Argovia und Radio 24, welche ebenfalls ihre Konzessionen zurückgegeben haben, ebenso FM1. Damit verfügen diese Stationen über weitaus grössere Freiheiten und garantieren nicht länger einen Informations-Leistungsauftrag. Warum sie nach Aufgabe dieser Pflichten noch das Recht einer UKW-Konzession zum Senden innehaben, entbehrt sich unserer Einsicht in die Abmachungen oder Versprechungen, die mit dem BAKOM getroffen wurden. Ob dies in Zusammenhang mit dem Vorhaben „Joint-Venture NZZ-AZ“ steht, ist ebenfalls offen.  

Für Sunshine Radio und Radio Central (Radios aus der Region) ist auf jeden Fall klar, dass sie unbedingt auch weiterhin für die Leute und Menschen in der Region Radio machen wollen. Der Leistungsauftrag und die Konzession sind ein Versprechen dafür, dieses auch künftig umzusetzen.   

Immer noch keine Gebühren - obwohl sich die Kantone klar dafür ausgesprochen haben

Die Kantone Obwalden, Nidwalden, Schwyz, Uri, Glarus und Zug schätzen den aufwändigen Beitrag von Radio Central und Sunshine Radio zu Gunsten der Demokratie. Mit ihren Informationssendungen, Berichterstattungen über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Sport und Kultur tragen die Radios in ihrer Region dazu bei Zusammenhänge zu verstehen, politische Debatten mit zu verfolgen und sich eine freie Meinung zu bilden. In einer von Publicom*** durchgeführten Studie werden diesen beiden Radios auch klare Bestwerte in Sachen Meinungsvielfalt attestiert. Heisst - Radio Central und Sunshine Radio - lassen in ihren Berichten deutlich am meisten verschiedene Perspektiven und Standpunkte einfliessen, damit sich die Hörerinnen und Hörer eine eigene Meinung über relevante Themen bilden können. Dies zu produzieren, ist deutlich aufwändiger als ein Programm, das wenig auf Informationstiefe setzt. 

Trotz klarem Zuspruch der erwähnten Kantone in ihrer jeweiligen Vernehmlassung zugunsten Gebühren-Gelder für Radio Central, blieb dieser dringende Antrag in Bern bisher unerhört. Es gibt keinen Grund, diese Bergregion der Innerschweiz nicht ebenso zu unterstützen, wie sämtliche anderen Bergradios/Bergregionen der Schweiz. Das Gleichheitsprinzip wurde bisher nicht angewendet, obwohl sich andere Bergradios der Schweiz auch dafür ausgesprochen haben. Ein Verfahren ist hängig. Radio Central hofft sehr, dass die Meinungen der Politiker aus der Zentralschweiz in Bern endlich Anklang finden.  Auch Radio Central und Sunshine Radio sprachen sich im Grundsatz gegen die No-Billag-Initiative aus. Es ist dem Schweizer Volk hoch anzurechnen, dass es die Notwendigkeit eines dualen Systems verstanden hat. Wer sich um gute Information kümmert, soll unterstützt werden.   

Die SRG soll dies insbesondere im nationalen Zusammenhang bieten - die Privaten sollen dies regional ausführen - sofern sie ihren Leistungsauftrag erfüllen. Kurzum: Was Private tun, muss die SRG nicht auch noch machen. Es ist an der Zeit diesem Umstand in gerechter Weise Rechnung zu tragen. Radio Central - welches Gebührengelder beantragt hat - ist Unterstützung zuzusagen - ansonsten es wohl noch mehr Ungerechtigkeit bedeutet, wenn andere unterstützt werden (beispielsweise Grossverlage wie NZZ-LZ mit Tele 1 in derselben Region - redaktionell zusammengelegt mit Radio Pilatus - über 3 Mio. Gebührengelder erhält, andere dagegen in derselben Region nicht).    

Ebenso ungerecht ist es, die Bergregion mit den Kantonen Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus herabzuwerten und anders zu behandeln als die anderen Bergregionen der Schweiz. Diese Bergregion hat dasselbe Recht auf gute Informationen, welche  Radio Central für diese Regionen kostenaufwändig gerne erbringt. Das BAKOM (Bundesamt für Kommunikation) inklusive Bundesrätin Doris Leuthard sind gefordert, sofern sie Medienvielfalt - wie mehrfach versprochen - hochhalten möchten.  

(***Quelle: Programmanalyse der Schweizer Privatradios mit Leistungsauftrag – 2016 Bericht)  

Marktbeherrschung der Konkurrenz begünstigt durch Gebühren - WEKO schaut genauer hin 

Die Medienlandschaft der Schweiz ist im Umbruch und von Spardruck geprägt. Dies sicherlich auch zu Lasten des Journalismus. Grossverlage schliessen Zeitungen, Grossverlage wollen sich zusammenschliessen, Grossverlage geben Radiokonzessionen zurück, um ihren Leistungsauftrag nicht mehr (vollends) erfüllen zu müssen. Grundsätzlich geht es dabei immer nur um Geld. Nicht jedes journalistische Produkt müsste sterben, stünde nicht die Rendite an oberster Stelle.   

Das jüngst angedachte Joint Venture mit der NZZ und AZ-Medien (Tele 1, Radio Pilatus, Radio Argovia, Radio 24, Radio FM1, Virgin Radio, Tele Züri, TeleBärn, Neue Zürcher Zeitung, Luzerner Zeitung und weiteren Titeln) birgt hohe Gefahren der Monopolbildung. Die WEKO schaut zurzeit genauer hin. Auch der Luzerner Regierung macht dieser Umstand mittlerweile Sorgen. Nach anfänglichem Schweigen, sorgt man sich um den Medienplatz Luzern, welcher bereits jetzt zu Teilen aus Zürich (NZZ) gesteuert wird.   

Als echtes Innerschweizer Medienunternehmen (Neue Medien Zentralschweiz: Radio Central, Sunshine Radio, Radio Eviva) sind wir darum bemüht, die Medienvielfalt in der Innerschweiz nicht vollends zu Grunde gehen zu lassen. Wir sehen klaren Handlungsbedarf von Politik und WEKO gesunde Entscheide zu fällen, welche eine nicht noch höhere Marktbeherrschung zulassen.   

Bereits die aktuelle Situation ist sehr unbefriedigend - in der einzelne elektronische Medien aus dem Grossverlag - Tele1 mit über 3 Millionen Franken Gebührengelder pro Jahr (zusammengelegte Redaktion mit Radio Pilatus, gleicher Redaktionsleiter) - in der Zentralschweiz unterstützt werden und dadurch Wettbewerbsvorteile erhalten - gegenüber anderen (Radio Central und Sunshine Radio) welche im gleichen Markt ohne Unterstützung (Gebühren-Anteil) dastehen.  

Neue Erhebung der Radionutzungsdaten, nicht vergleichbar mit dem alten Messsystem 

Die wichtigste Radio Hörer-Forschung der Schweiz, welche von Mediapulse betrieben wird, hat seit diesem Jahr eine neue Messmethode. Nach einigen anfänglichen Messfehlern bei der Einführung, konnten die Monate Januar und Februar nicht gewertet werden. Das jetzt offiziell ausgewiesene erste Semester beruht damit nicht auf 6 Monaten, sondern „nur“ auf 4 Monaten (März, April, Mai, Juni 2018).   

Die Mediapulse ist zu loben für ihr hochprofessionelles Vorgehen, Fehler auszumerzen, zu kommunizieren und im Markt offen damit umzugehen. Tanja Hackenbruch und ihr Team waren stets darum bemüht allen Ansprüchen gerecht zu werden und die Messuhren und Methoden dorthin zu verbessern, dass sehr hohe Qualität garantiert werden kann. Wir sind heute überzeugt, dass die Radioforschung den stärksten Wert aller gemessenen Medien hervorbringen kann. Natürlich sehen wir aber auch noch Verbesserungsmöglichkeiten – beispielsweise wären noch mehr Probanden wünschenswert.  

WEMF24 noch nicht auswertbar  

Ausgerechnet das WEMF24 - eine für Central und Sunshine enorm wichtige Wirtschaftsregion - ist per offiziellem Publikationsdatum der Mediapulse vom 10.7.2018 - tatsächlich noch nicht auswertbar. Noch nicht einmal 100 Fallzahlen gibt es in diesem Wirtschaftsgebiet (Region Zug), in welchem die beiden Sender beheimatet sind. Bei einer Bevölkerung von weit über 100‘000 Einwohnern (15 ) entspricht dies also nicht mal 0,1 Prozent.   

Weil man in dieser Region also über viel zu wenige Messdaten verfügt, können die Radios einer ihrer stärksten Gebiete (Hörerzahlen) nicht vermarkten. Während Mitbewerber ihre Wirtschaftsteile der Region voll und ganz ausweisen können. Kurzum, Central und Sunshine hätten viel lieber ein Auto mit 4 Rädern (als ein 3-rädriges) gekauft, zu dem Zeitpunkt, in welchem sämtliche Gebiete vollständig auswertbar sind.   

Kein anderes WEMF-Gebiet rund um das WEMF24, ist übrigens nicht auswertbar. Nun gelten vorläufig die Zahlen der bisherigen alten Messung auch für dieses Gebiet. Radio Central, Sunshine Radio und Radio Eviva dürfen dabei für sich beanspruchen, dass sie in den meisten WEMF-Gebieten der Zentralschweiz Schwyz-Uri und Zug (bisherige Forschung) Marktleader (Bruttoreichweite) sind. Im WEMF21 ist dies aktuell Radio Pilatus.


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