Das sagt Nicola Spirig zum Titel - Mit erfolgreichem Rollentausch zur Rekord-Europameisterin


Roman Spirig
Sport / 09.08.18 23:00

Mit dem sechsten EM-Titel, dem ersten seit 2015, krönte sich Nicola Spirig in Glasgow zur alleinigen Rekordsiegerin an Europameisterschaften. Für die 36-jährige Zürcher Unterländerin ist es der erste grosse Titel als zweifache Mutter.

Das sagt Nicola Spirig zum Titel - Mit erfolgreichem Rollentausch zur Rekord-Europameisterin  (Foto: KEYSTONE / EPA / ROBERT PERRY)
Das sagt Nicola Spirig zum Titel - Mit erfolgreichem Rollentausch zur Rekord-Europameisterin (Foto: KEYSTONE / EPA / ROBERT PERRY)
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"Besonders speziell an diesem Titel ist, dass ich ihn als zweifaches Mami gewonnen habe", sagte Nicola Spirig, nachdem sie zum sechsten Mal als Europas Beste geehrt worden war. Deswegen geniesse sie diesen Erfolg umso mehr. Im Mai 2017 kam Töchterchen Malea Lexi zur Welt, nachdem Spirig 2013 im Jahr nach ihrem Olympiasieg in London zum ersten Mal Mutter geworden war.

"Es ist nicht einfacher geworden mit zwei Kindern", sagte Spirig mit einem Lachen. Drei Trainingseinheiten pro Tag, Termine mit Sponsoren und Medien, eine eigene Stiftung und eine Kinderserie, das Familienleben: Die Agenda der 36-Jährigen ist voll. Die Belastung ist hoch, Langweile kennt sie nicht.

"Unser grosses Glück ist, dass mein Mann und ich die Rollen tauschen konnten", so Spirig. Ihr Partner Reto Hug, früher selbst ein Spitzentriathlet, ist zuhause und kümmert sich um die Kleinen, wenn sie am Trainieren ist. "Ich kann mit gutem Gewissen aus dem Haus gehen", sagte Spirig. "Ich weiss nicht, ob dies auch so wäre, wenn ich eine Nanny anstellen müsste.“

Wenn immer möglich, versucht Spirig Familie und Training unter einen Hut zu bringen. Wie zuletzt im Engadin, wo sie sich wie so oft auf ein wichtiges Rennen vorbereitet hat. Neben dem Familienzuwachs kam im letzten Jahr auch hinzu, dass Sohn Yannis in den Kindergarten gekommen ist. "Wir müssen uns nun auch nach den Schulferien richten, dies hat die ganze Organisation schwieriger gemacht.“ Klagen will Spirig aber nicht: "Wir sind privilegiert und haben mehr Zeit für unsere Kinder als andere Familien."

Bis Tokio 2020 soll dieses Modell weiter funktionieren, dann will Spirig mit der fünften Olympia-Teilnahme ihre einzigartige Karriere krönen. "Ich bin bereits in guter Form, aber noch nicht in Olympia-Form", sagte sie nach ihrem Triumph in Glasgow. Bis Tokio gebe es noch viel Arbeit zu tun, will sie doch auch in Japan noch einmal um Edelmetall kämpfen. Sechs EM-Titel hin oder her, "es werden immer meine Olympia-Medaillen sein, die mich als Athletin definieren", sagte Spirig.

(sda)


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