Aufbruch in den Süden - eine Reise über den wichtigsten Schweizer Alpenpass


Roman Spirig
Regional / 11.06.18 10:00

In Windeseile kann man heutzutager aus der Deutschschweiz ins Tessin reisen: Gerade mal eine Stunde dauert die Fahrt von Arth Goldau nach Bellinzona mit dem Schnellzug durch den neuen NEAT-Basistunnel. Doppelt so lange dauert es über die alte Bergtrassee („Panoramastrecke“).

Aufbruch in den Süden - eine Reise über den wichtigsten Schweizer Alpenpass  (Foto: KEYSTONE /  / )
Aufbruch in den Süden - eine Reise über den wichtigsten Schweizer Alpenpass (Foto: KEYSTONE / / )
Aufbruch in den Süden -eine Reise über den wichtigsten Schweizer Alpenpass (Foto: www.andermatt.ch)
Aufbruch in den Süden -eine Reise über den wichtigsten Schweizer Alpenpass (Foto: www.andermatt.ch)

Etwa eineinhalb Stunden rechnet man für diese Strecke mit dem Auto wenn man den Strassentunnel durchfährt – vorausgesetzt es hat keinen Stau. In allen drei Varianten wird das Gotthardmassiv durchquert. Wir wählen nun aber den Nord-Süd-Transit auf der langsamen Tour: ÜBER den Gotthard; per Auto, Motorrad oder gar mit dem Fahrrad...


Der Weg ist das Ziel
Von Basel bis Chiasso führt die Hauptstrasse H2, die vor dem Bau der A2 die traditionelle Nord-Süd-Achse für den motorisierten Verkehr war. Ab Altdorf nennen wir sie „Gotthardstrasse“.

Im ganzen Urnerland laden zahlreiche schöne Flecken, Gasthäuser, Bergbahnen, Museen und Sehenswürdigkeiten zu einem Verweilen ein.


(Foto: Peter Lienert - www.andermatt.ch)
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(Foto: Christian Stämpfli)
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Wir rasten in Wassen

Zugreisende erblicken aus verschiedenen Perspektiven die stolze Kirche auf einer kleinen Anhöhe im Dorf. Wer auf der Strasse unterwegs ist, hat die Gelegenheit, anzuhalten und sie zu besuchen; innezuhalten. Ein Blick auf den prächtigen Barockaltar oder eine kurze Einkehr in der Stille als Kontrast zum Rhythmus des Autobahnverkehrs auf der gegenüberliegenden Talseite.Unweit des berühmten „Chiläli“ steht das Hotel-Restaurant „Alte Post“, eines der ältesten Gasthäuser im Kanton. Im 16. Jahrhundert wurde es erbaut und zur Zeit des Säumerverkehrs über den Gotthardpass diente es  als Zoll- und Susthaus. Den Reisenden serviert Marie-Claire Arnold-Bayard „fröhliche“ Salate, Hirtenteller, Urner Rösti oder ein Tessiner Cordon Bleu. Zu einem Glas Oberwalliser Wein erzählt sie gerne von Zeiten als die Restaurants entlang der Strasse nicht selten von Reisenden überrannt wurden, doch auch von der heutigen, ruhigeren Zeit im Bergdorf.An einem Samstag im September kann die Durchfahrt erschwert sein, wenn die langsamsten Zeitgenossen durch Wassen ziehen: die Milchkühe und Geissen, begleitet von Fahnenschwingern, Jodlern und Alphornbläsern auf dem alljährlichen Alpabzug.


(Foto: Christian Stämpfli)
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Bergwärts ab Göschenen

450 Einwohner leben in Göschenen auf 1‘111 m.ü.M., nahe an zwei geschichtsträchtigen Tunnel-Portalen: Hier wurde 1882 der Gotthard – Eisenbahntunnel und 1980 der Gotthard-Strassentunnel eröffnet. Beide waren damals die längsten der Welt. In den kommenden Jahren wird die Gemeinde wieder eine Rolle spielen in der Beherbergung von Arbeitern und Maschinen, nämlich beim Bau der zweiten Autobahn-Röhre.

Über die bewegte Geschichte Göschenens berichtet der „Rundgang Gotthardtunneldorf“. Eine Fotoausstellung lockt derzeit ins Kraftwerk. Wer gerne einen Blick ins Innere des Tunnels werfen möchte, bucht eine Gruppenführung durch den Strassentunnel. Wer hingegen dem Strassenlärm entfliehen will, macht einen Abstecher auf die Göscheneralp. Fischen, wandern, nordisch oder ganz einfach schlafen; die Natur, die Gasthäuser und der Campingplatz Mattli bieten Entspannung in ruhiger Umgebung.


(Foto: www.andermatt.ch)
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Atemberaubend: die Schöllenen

In Göschenen begann früher wie heute der beschwerlichste Teil der Gotthard-Route: Waren es bis 1900 die Maultiere und Pferde, so sind es heute die Autos und Motorräder, die einen Gang tiefer schalten müssen entlang der sagenumwobenen „Schöllenenschlucht“. Durch mehrere Haarnadelkurven, Galerien und über die „Teufelsbrücke“ führt die zweispurige Strasse nach Andermatt. An Wochenenden im Sommer kraxeln bis zu 14'000 Fahrzeuge pro Tag die fünf Kilometer hoch. Auch Radfahrer wagen sich hinauf. Momentan ist im Rahmen der Strassensanierung ein neuer Veloweg in Bau, der den Velofahrern einen sicheren Weg abseits der Hauptstrasse bieten wird.


(Foto: www.andermatt.ch)
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(Foto: Christian Stämpfli)
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Verschnaufpause im Urserental

Im Tourismusmekka Andermatt haben die Motoren und Radlerlungen eine Ruhezeit verdient. Hier hat einst James Bond sein Auto getankt nach einer Verfolgungsjagd auf der Furka-Strasse, (Film „Goldfinger“ von 1964). Zahlreiche Restaurants bieten Kalorien, Genuss und lauschige Terrassen. Hier werden auch die Zugpferde der historischen Reisepost gefüttert. Täglich verkehrt in den Sommermonaten eine Kutsche in fünf Stunden über den Gotthardpass bis nach Airolo.

Weshalb nicht hier verweilen?!

Die günstigste Übernachtungsmöglichkeit bietet der kleine Gotthard-Camping von Toni Russi. Wer über ein gut gefülltes Ferienportemonnaie verfügt, kann sich aber auch eine herrliche Suite in Samih Sawiris 5-Stern-Hotel „The Chedi“ gönnen.

Das kulturelle wie sportliche Angebot passt zum modernen Image der Berggemeinde, die früher auch eine grosse Kaserne beherbergte.


(Foto: www.andermatt.ch)
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(Foto: Christian Stämpfli)
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Aufbruch

Von Süden her bringen die Winde das Wetter oft ins Urserental. Wir reisen weiter in umgekehrter Richtung. Der Süden lockte schon Säumer, Soldaten, Pilger oder reisende Literaten wie Goethe, Balzac oder Petrarca über den heute stark frequentierten Gotthard. Ein Halt lohnt sich aber noch in Hospental oder ein Abstecher nach Realp: von dort aus fährt im Sommer eine Dampfbahn über die Furka-Bergstrecke ins Wallis als Alternative zur kurvigen Passstrasse. Hospental wie Realp bieten verschiedene Hotels oder Jugendherbergen für erholsame Momente umgeben von Alpwiesen, am Ufer der Reuss. Im Hotel St. Gotthard bei der alten Säumerbrücke in Hospental tafelt der Reisende in einer über hundertjährigen getäferten Gaststube. An diesem Ort hielt 1799 der Russische General Suworow Quartier.

Zeugen der früheren militärstrategischen Bedeutung der Region finden sich vielerorts bei genauerem Hinsehen: Schiesscharten an den Felsen; die Enden der unzähligen Stollen, die zum „Réduit National“ gehörten, der Alpenfestung als einem Rückzugsort zur Landesverteidigung.


(Foto: www.andermatt.ch)
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(Foto: Christian Stämpfli)
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Passwärts

Nun sind wir beim Kernstück der Gotthardpassstrasse angelangt. Meist gegen Ende Mai geht die Schranke beim Dorfeingang in Hospental auf: Die Passfahrt ist nach der Wintersperre wieder möglich. Über einen Monat lang arbeiten sich die Schneefräsen jeweils bis zum Pass hoch. Nun ist der Asphalt schneefrei und tausende Fahrzeuge befahren täglich wieder diese Route.

Die letzte Verpflegungsmöglichkeit vor dem Pass bietet das Restaurant „Gotthard-Mätteli“. Es liegt an einer doppelten Haarnadelkurve. Im kleinen Hüttchen und auf der Terrasse serviert Sandra Pratter Bergkäse-Cordon bleu, Fleischvögel mit Polenta und im Herbst Wild aus dem Gotthard-Gebiet.

Ihr Schwiegervater Hausi Regli berichtet Interessierten gerne vom Leben zwischen Alpenkräuter- und Benzinduft am Rand der berühmten Strasse.

Noch ein paar wenige Kilometer nahe am blanken Felsen entlang, passieren wir die Kantonsgrenze und erreichen schliesslich den St. Gotthard-Pass; den Passo del San Gottardo auf 2‘107 m.ü.M.


(Foto: alpinaVERA)
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(Foto: www.andermatt.ch)
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(Foto: Christian Stämpfli)
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(Foto: Sasso San Gottardo / Jürg Hunziker)
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(Foto: Sasso San Gottardo / Jeff Skrob)
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Wendepunkt

Hier fanden schon vor Jahrhunderten Reisende Unterschlupf, Schutz und Stärkung.

Mit Bratwurst mit Senf bis zum Feinschmeckermenü stillt die Gastronomie in verschiedenen Häusern heute viele Bedürfnisse. Lokale Produkte finden sich in den Kiosks oder in spezieller Vielfalt am 1. und 22. Juli auf dem Passmarkt von „Alpinavera“(nur bei schönem Wetter).

Fast 800 Jahre alt sind die Mauern des St. Gotthard Hospiz. Es steht auf der Liste des "Europäischen Kulturerbes" und beherbergt heute Gäste in modernem Komfort. Wer keine fremden Bettnachbarn scheut, kann im Massenlager günstig übernachten.

Wenige Schritte entfernt bietet sich die Möglichkeit, ins Bergesinnere und die Réduit-Vergangenheit zu blicken: In den grossen Kavernen der ehemaligen Festung „Sasso da Pigna“ ist heute ein Museum mit einer eigenen kleinen Bahn, das Abenteuer-Führungen und Sonderausstellungen bietet. Am 19. August und am 23. September spielen Pianistinnen im Kristall-Saal. Heuer wird der 100'000. Besucher des „Sasso San Gottardo“ erwartet.

Wie wär's schliesslich mit einem Spaziergang auf dem Plateau? Oder einer Wanderung vom Hospiz aus zu den kleinen Seen von Orsirora? Doch Vorsicht: Hier treffen sich die Winde aus dem Norden und dem Süden. Schnell kann sich das Wetter ändern und Blitz und Donner einen schönen Sommertag zunichte machen.


(Foto: www.andermatt.ch)
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(Foto: Christian Stämpfli)
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Runter vom Pass

Eine pièce de résistance bietet sowohl tal- wie auch bergwärts die alte Tremola-Strasse. Äusserst kurvig und mit bis zu 12% Steigung ist sie an sich schon eine Herausforderung für Motoren, Lungen und Bremsen. Rechnet man das Kopfsteinpflaster dazu, packt Radfahrerherzen ein Grauen oder eine helle Freude.

Wir können aber auch die neue Strasse hinunter wählen, die in den 70er Jahren fertiggestellt worden ist. Auf ihr lässt sich eher die nun ganz andere Fernsicht erhaschen: Hinunter ins Val Bedretto oder in die Leventina. Der Süden liegt einem zu Füssen. Doch darf man sich nicht ablenken lassen: Die Strecke bleibt anspruchsvoll. Für Fotos und einen nächsten Halt liegt der „Chiosco Panorama“ gerade recht an einer Schlüsselstelle. Ein erster Gelato oder Caffè gefällig? Oder mit dem Feldstecher Murmeltiere suchen? Sie sind hier überall zu Hause und pfeifen den Touristen zu.

Je weiter wir in Richtung Airolo fahren, desto üppiger wird die Vegetation. Plattgedrückte Sträucher zeugen von grossen Lawinenniedergängen im Winter. Viel schroffer Fels zeigt sich auch auf dieser Seite des Passes. In der Galerie bei Motto Bartola steht die Tessiner Schranke für die Wintersperre.

Standhaft

Jeden ersten Samstag im Monat ist das imposante „Forte Airolo“ für Besucher geöffnet. Die Granit-Festung beherbergt noch heute Truppen und hatte in den beiden Weltkriegen eine bedeutende Rolle. Ein Gefühl der Dankbarkeit ereilt einen, wenn man bedenkt, dass die alten Kanonen bis heute nur Übungszwecken dienten und im Gewölbekeller Wein in grossen Holzfässern reift: Merlot del Ticino Riserva.

Widerstehen

Das mächtigste Bauwerk der Region liegt nun wieder offen da: die A2; die Autobahn, die viel höhere Tempi erlaubt und einen schneller ans Ziel bringt. Doch bedeutet dies nichts, wenn der Weg das Ziel ist. Entlang dieses Weges entdecken wir am Dorfeingang die Schaukäserei „Caseificio del Gottardo“. Hier entstehen die Käsesorten «Tremola», «Lucendro» oder „Gottardo in grotta“.


(Foto: www.andermatt.ch)
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(Foto: Christian Stämpfli)
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Buon appetito; Lust auf Tessin

Wenn der Appetit geweckt ist, dürfen wir Airolo nicht links liegen lassen. Sei es für eine vielgerühmte Pizza bei Gino und Giovanna Boudiaf im „Borelli“, Panettone in allen Variationen in der Pasticceria Buletti oder einen Aperitivo in einem der grossen Hotel-Säle, die von den goldenen Zeiten des Passverkehrs zeugen. Der Glanz anderer Epochen lässt sich noch erahnen. Heute fahren viele vorbei oder unter Airolo durch. Wir empfehlen aber einen Halt, einen Spaziergang durchs Dorf, eine Wanderung in der Umgebung oder einen Besuch des „Cinema Leventina“ oder des „Palazzo Immoteco“ mit seiner aktuellen Ausstellung über Gämsen und über die Kraft und Gefahr der Lawinen, die 1951 einen Teil des Dorfes zerstört haben.

E poi?

Wie weiter? Auf der Urner wie auf der Tessiner Seite des Gotthards ist dies eine schwierige Frage. Nach Süden oder nach Norden? Nach Piotta und Faido entlang der Via del Gottardo? Oder ins nächste Tal mit seinen malerischen Weilern, auf den nächsten Berg mit seinem Grotto oder seiner Alphütte, die sich über Gäste freuen? Oder gleich wieder zurück über den Pass, offen für neue Entdeckungen, die auf der Hinreise übersehen worden sind?

Ein Stück Süden ist hier greifbar, mit einem starken Draht zum Norden. Uri und Tessin; getrennt und doch verbunden durch den Gotthard; das Herz der Schweiz, il cuore della Svizzera, wie einige meinen.

Gute Reise!


Tipps und Tricks auf der Pass-Reise

Präsentiert von smile.direct versicherungen 

Bildergebnis für smile direct

Mit einer optimalen Vorbereitung für eine Passüberquerung bleiben euch viele unangenehme Momente erspart. In unserer Checkbox haben wir sie für euch zusammengefasst:

Ausflug auf den Pass - was muss man bei einer Wanderung beachten?

Antwort Experte smile.direct versicherungen:
Es ist empfehlenswert sich im Voraus mit den Wetterprognosen auseinanderzusetzen. Das Wetter in der Höhe kann schnell und überraschend umschlagen und aus diesem Grund ist es wichtig, die richtige Kleidung zu wählen. Auch an den Sonnenschutz sollte man denken, vor allem für den Kopf. Nicht weniger wichtig ist, genügend Flüssigkeit und Proviant zu sich zu nehmen um die Konzentration aufrechtzuerhalten und das Risiko für Unfälle zu reduzieren. Sollte ein Ernstfall eintreten, bitte Ruhe bewahren und wenn nötig Hilfe holen (Notfall 144, oder Rega 1414).

Auf den Pass mit dem Cabriolet - am Ziel angekommen - kann ich mein Cabriolet eigentlich offen stehen lassen? Was wenn es plötzlich beginnt zu regnen?

Antwort Experte smile.direct versicherungen:
Bei unsicherer Wetterprognose sollte das Cabriolet-Dach geschlossen werden. Vor allem wenn sich der Besitzer nicht in der Nähe des Fahrzeugs befindet. Sollte es tatsächlich regnen (evtl. sogar Starkregenguss), kann ein Schaden mit hohen Reparaturkosten die Folge sein. Da dies kein versichertes Ereignis ist, muss der Fahrzeugbesitzer diese selbst tragen. Darum: das Verdeck lieber einmal zu viel als einmal zu wenig schliessen.

Wer haftet, wenn mir etwas daraus gestohlen wird?

Antwort Experte smile.direct versicherungen:
Damit die Gegenstände im Fahrzeug versichert sind, muss die Zusatzdeckung "Persönliche Effekte" miteingeschlossen werden. Wird das Verdeck beim Diebstahl(-versuch) beschädigt, ist der entstandene Schaden ebenfalls mitversichert. Achtung, der Versicherungsschutz ist nur gewährt, wenn sich die persönlichen Gegenstände im vollständig abgeschlossenen Fahrzeug befunden haben. Werden Gegenstände im Auto zurückgelassen, sollte somit das Cabrio-Dach geschlossen werden.

Panne mitten im Nirgendwo – wie weiter?

Antwort Experte smile.direct versicherungen:
Antwort Experte smile.direct versicherungen: Die Assistance-Deckung gilt grundsätzlich in allen Ländern, die auf der "Grünen Karte" aufgeführt sind. Natürlich auch da, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Es ist empfehlenswert, die entsprechende Notfallnummer im Adressbuch des Smartphones zu speichern. So kann schnell und unkompliziert "Alarm geschlagen werden" und die Reise im besten Fall rasch weitergeführt werden.

Wir gehen aber nicht vom schlimmsten aus. Welche Fragen interessieren euch? Die Experten von smile.direct versicherungen beantworten sie gerne.


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