2018 war das teuerste Unwetterschadenjahr seit zehn Jahren


Roman Spirig
Schweiz / 14.03.19 10:38

2018 gab es in der Schweiz Unwetterschäden in der Höhe von 200 Millionen Franken. Das ist soviel wie seit zehn Jahren nicht mehr. Auf einen längeren Zeitraum gesehen war es allerdings das elfte relativ schadensarme Jahr in Folge.

2018 war das teuerste Unwetterschadenjahr seit zehn Jahren  (Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / LUCA CRIVELLI)
2018 war das teuerste Unwetterschadenjahr seit zehn Jahren (Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / LUCA CRIVELLI)

Dieser scheinbare Widerspruch ergibt sich aus dem Vergleich mit der Schadensumme von 306 Millionen Franken, die in den Jahren 1972 bis 2017 durchschnittlich pro Jahr anfiel, wie die am Donnerstag veröffentlichte Auswertung der Unwetterschadens-Datenbank der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) zeigt.

Das letzte richtig teure Jahr war 2007, damals registrierte das WSL Schäden von 700 Millionen Franken. Seither bewegten sich die jährlichen Schadensummern zwischen 20 und 200 Millionen Franken.

Ausserordentlich viele Unwetterschäden gab es 2018 im Januar nach ergiebigen Niederschlägen. Zwischen Mai und August waren es hauptsächlich Gewitter, die Überschwemmungen verursachten.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Theresa May und EU wenden ungeregelten Brexit vorerst ab
International

Theresa May und EU wenden ungeregelten Brexit vorerst ab

Die EU-27 und die britische Regierung haben sich am Donnerstagabend auf eine Doppelstrategie beim Brexit geeinigt. Damit wurde ein ungeregelter EU-Austritt des Landes am 29. März verhindert.

Das längste Spiel ever! Bern nach epischer Partie im Halbfinal
Sport

Das längste Spiel ever! Bern nach epischer Partie im Halbfinal

Qualifikationssieger Bern hat Genève-Servette niedergerungen und sich für den Halbfinal qualifiziert. Das Team von Trainer Kari Jalonen gewann mit 3:2 nach dritter Verlängerung auch das dritte Auswärtsspiel in dieser Serie und setzte sich mit 4:2 Siegen durch.

*** Gewalttat erschüttert die Schweiz: Ein Siebenjähriger Schüler wird auf dem Heimweg erstochen! Seine Klassenlehrerin findet ihn am Boden. ***
Schweiz

*** Gewalttat erschüttert die Schweiz: Ein Siebenjähriger Schüler wird auf dem Heimweg erstochen! Seine Klassenlehrerin findet ihn am Boden. ***

Ein Schulbub ist heute in Basel Opfer eines Tötungsdelilkts geworden. Mutmassliche Täterin ist eine 75-jährige Frau. Sie wurde festgenommen. Der siebenjährige Knabe wurde gegen 12.30 Uhr auf dem Heimweg von der Schule niedergestochen.

Tragödie auf dem Tigris - Rund 100 Tote bei Fährunglück im Nordirak
International

Tragödie auf dem Tigris - Rund 100 Tote bei Fährunglück im Nordirak

Bei einem Fährunglück in der nordirakischen Stadt Mossul sind fast hundert Menschen ums Leben gekommen. Das Innenministerium setzte die Zahl der Todesopfer auf 94 herauf, darunter waren auch einige Kinder.